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SSP 339 Der Passat 2006 VARABSTAND

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Service TrainingSelbststudienprogramm 339Der Passat 2006Nte ch niVOR sc A hnich tBST ab AgesichertDDer Passat – Das einzigartige KomforterlebnisTAVORABSTAND 16.02.2005NS339_002VODie Produkteigenschaften des Passat, Modelljahr 2006:RASSP 340 SSP 346 SSP 347Der Passat 2006 wird die bisher seit Jahren andauernde Erfolgsgeschichte weiterführen. Er überzeugt durch ein neues Komforterlebnis in der oberen Mittelklasse. Dies wird erreicht, indem der Passat 2006 bereits Ansprüchen an Qualität, Sicherheit und Design der Oberklasse genügt. Die Wirtschaftlichkeit der traditionellen Mittelklasse bietet er weiterhin. Um diese überragenden Eigenschaften zu erfüllen, wird das Antriebskonzept des Passat 2006 neu konzipiert: Der Aggregateeinbau erfolgt im klassischen Quereinbau.●●●allumfassender Komfort Design und Produktästhetik exzellente QualitätZu folgenden Themen gibt es gesonderte Selbststudienprogramme:● ● ●Der Passat 2006 Die elektro-mechanische Feststellbremse Reifenkontrollsysteme NEU Achtung HinweisDas Selbststudienprogramm stellt die Konstruktion und Funktion von Neuentwicklungen dar! Die Inhalte werden nicht aktualisiert.2BS● ● ●kompromisslose Sicherheit Raumangebot und Variabilität überzeugende WirtschaftlichkeitAktuelle Prüf-, Einstell- und Reparaturanweisungen entnehmen Sie bitte der dafür vorgesehenen KD-LiteraturDAuf einen BlickKurz und bündig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4Karosserie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10Insassenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20Antriebsaggregate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24Kraftübertragung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41Fahrwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46BSTANDElektrische Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60VOHeizung und Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66Radio und Navigation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72VORABSTAND 16.02.20053RAKurz und bündigDer Passat Modelljahr 2006Wo wird der neue Passat 2006 produziert?Der neue Passat wird, wie sein Vorgänger auch, in den Produktionsstandorten Emden und Zwickau gefertigt.Das VW Werk EmdenVORABSTAND 16.02.2005VORADas Werk Emden, in dem der größte Teil der Fahrzeuge des Modells Passat entsteht, wurde als erstes automobilfertigendes Werk in Europa im September 1995 zertifiziert; die turnusmäßige Überprüfung und Zertifizierung erfolgte im September 1998.BSS339_0984TANDEmdenN TA BS VO RAS339_003 S339_011DZwickauDas VW Werk Zwickau/MoselIn Zwickau/Mosel werden täglich insgesamt rund 1.150 Golf und Passat sowohl in Links- als auch in Rechtslenkerausführung für alle Märkte von Japan bis Nordamerika produziert. Im Juli 1999 lief in Zwickau/ Mosel der 1.000.000. Volkswagen vom Band.S339_005VORABSTAND 16.02.20055Kurz und bündigDer Passat 2006Der neue Passat setzt neue Richtungsweiser in vielen Bereichen, z. B. Design Fahrdynamik Antriebstechnologie Raumangebot Sicherheit Qualität●zweizonige Climatronic●Aggregat im QuereinbauVORABSTAND 16.02.2005●Bluetooth Premium HandyVorbereitungVO●Kurvenlichtsystem mit Bi-XenonRA●Automatische Distanzregelung (ACC)●BSkomfortables Schlüsselkonzept6TAN●LichtassistentD●High End Sound-System●230 V-SteckdoseBS VO RA● ●TA●N●DÖffnungshilfe HeckklappeS339_006Rückleuchten mit LED-Technikelektro-mechanische FeststellbremseReifenkontrollsysteme●Mehrlenker-HinterachseVORABSTAND 16.02.20057Kurz und bündigTechnische DatenPassat LimousineTAVORABSTAND 16.02.2005NS339_007VORABSS339_009 S339_008 Länge Breite Höhe Radstand Dachlast Anhängelast gebremst 4765 mm 1820 mm 1472 mm 2709 mm 100 kg 1300 kg Spurweite vorne Spurweite hinten zulässiges Gesamtgewicht Leergewicht ohne Fahrer Luftwiderstandsbeiwert Tankvolumen 1552 mm 1551 mm 1950 kg 1391 kg 0,281 cw 70 Liter8DInnenraumabmessungenTA BS VO RA1 2 3 4 Kopffreiheit, vorn Kopffreiheit, hinten Innenraumlänge Kofferraumvolumen 973 mm 961 mm 1796 mm 565 LiterNS339_010 S339_012DVORABSTAND 16.02.20059KarosserieDie KarosseriestrukturDie Karosserie des neuen Passat wurde für die folgenden Schwerpunkte optimiert:● ● ● ●A-SäuleVORABSTAND 16.02.2005VORAQuerträger im Bereich Fußraum Stoßfängerquerträger vornAus höchstfesten warmumgeformten Blechen bestehen folgende Baugruppen:● ● ● ● ●der Stoßfängerquerträger vorn der Querträger im Bereich Fußraum der Mitteltunnel der Bereich A-Säule/Dachrahmen die B-Säule10BSAus höchstfesten Blechen bestehen folgende Baugruppen:● ● ● ●TAdie A-Säule innen die Sitzkonsolen die Schweller die Längsträger hintenErreicht wurde dies durch den Einsatz von hoch- und höchstfesten sowie höchstfesten warmumgeformten Blechen. Weiterhin wurden die Blechstärken für die jeweiligen Beanspruchungen optimiert.NDpassive Sicherheit Leichtbau Komfort FußgängerschutzFestigkeit der verwendeten Bleche:●Dachrahmen● ● ● ●BS VO RAB-Säule MitteltunnelTAS339_018höchstfeste warmumgeformte 1000 MPanormal 140 MPaS339_081hochfest 260 - 300 MPafest 180 - 240 MPa 1 MPa = 1 Newton/mm2Was sind höchstfeste warmumgeformte Bleche? Es sind Bleche, die, wie der Name sagt, in warmem Zustand bei Temperaturen zwischen 900 und 1200 °C geformt werden. Durch einen bestimmten Abkühlprozess im Umformwerkzeug erhalten die Bleche ihre hohe Festigkeit, sie werden gehärtet. Durch den Einsatz von höchstfesten warmumgeformten Blechen konnte das Gewicht der Karosserie ohne Festigkeitseinbußen um ca. 20 kg verringert werden.VORABSTAND 16.02.200511höchstfest 300 - 420 MPaNDnormale Bleche bis 140 N/mm2 feste Bleche von 180 bis 240 N/mm2 hochfeste Bleche von 260 bis 300 N/mm2 höchstfeste Bleche von 300 bis 420 N/mm2 höchstfeste warmumgeformte Bleche über 1000 N/mm2KarosserieDie VerbindungstechnikenDurch den Einsatz von Laserschweißverbindungen und Punktschweißklebeverbindungen ist im Crashfall der Verbund der Karosserie sichergestellt.BS RALaserschweißen Punktschweißen und KlebenTAVORABSTAND 16.02.2005S339_019VOFolgende Verbindungstechniken kommen zum Einsatz: Laserschweißungen● ● ● ● ●Punktschweißklebungen● ● ●im Bereich der Türöffnungen am Dachträger am Radhaus vorn am Heckscheibenrahmen unten am Abschlussblech hintenim Bereich Längsträger zu Bodenblech im Bereich Schweller unten im Bereich Radhaus hintenLaserlötungen●in der Dachhaut12NDDer Kraftverlauf beim FrontalcrashBei einem Frontalcrash werden die auftretenden Kräfte über die Längsträger oben und unten in die Bodengruppe und die Dachlängsträger eingeleitet.SeitenansichtBS VO RAAnsicht von unten S339_020TABei einem Seitencrash wird der Überlebensraum durch eine dreischalige Seitenwand sichergestellt. Diese stützt sich an der dahinterliegenden Karosseriestruktur ab. Hauptbauteil der Seitenwand ist die B-Säule aus warmumgeformten Blechen. Die B-Säule stützt sich in der Bodengruppe an der Sitzkonsole aus höchstfestem Stahl ab. Im Dach stützt sie sich an dem Dachspriegel aus hochfestem Stahl ab. Die Farben der Karosserie entsprechen der Zuordnung der Blechsorten aus der Darstellung der Karosseriestruktur.NVORABSTAND 16.02.200513DKarosserieDie SitzeDie VordersitzeVORABSTAND 16.02.2005RABSS339_021 SitzschienenVODie Sitzführung und -verstellung erfolgt über parallele Sitzschienen. Gegenüber der mittigen Verstellschiene des Vorgängers ergibt sich eine feinstufigere Verstellung. Optional erhältlich sind eine mechanische 2-Wege-/ sowie eine elektrische 4-Wege-Lordosenverstellung. Alle Sitzvarianten verfügen über das bekannte AktiveKopfstützensystem AKS. Als weitere Option ist ein „Wellness-Sitz“ mit Massagefunktion erhältlich.S339_022 Die Verstellung der Kopfstützen erfolgt über eine integrierte Betätigung.14TAN4-Wege-LordoseDDer Beifahrersitz mit DurchladefunktionTADie SitzbelegungserkennungNS339_023 S339_024Bei diesem optional erhältlichen Sitz kann die Sitzlehne waagerecht nach vorn geklappt und arretiert werden. Dies erlaubt, die gesamte Fahrzeuginnenlänge als Transportraum zu verwenden.Sensor für die SitzbelegungserkennungVORABSTAND 16.02.200515VORADer Beifahrersitz verfügt über einen Sensor für die Sitzbelegungserkennung. Dieser liegt unter dem Sitzbezug auf der Polsterauflage.BSMeldet der Sensor, dass der Beifahrersitz besetzt ist und gibt es gleichzeitig ein Signal vom Gurtschloss, dass die Gurtlasche nicht gesteckt ist, wird der Beifahrer optisch und akustisch aufgefordert, sich anzuschnallen.DKarosserieDie RücksitzeDie Rücksitzbank ist 1/3 zu 2/3 geteilt. Die Sitzlehnen sind einzeln klappbar.VORABSTAND 16.02.2005RABSS339_026VODie Verriegelung der LehnenDie Verriegelung der Lehnen erfolgt über ein Drehfallenschloss. Ist die Lehne nicht verriegelt, wird dies über einen roten Indikator angezeigt.TAIndikator Bügel in Karosserie Drehfalle S339_02816NDDie integrierten KindersitzeOptional ist eine Rücksitzbank mit zwei integrierten Kindersitzen erhältlich.Sitzkissen nicht aufgestelltTA BSGriff zum AufstellenN RAFußstütze AufstellmechanismusDSitzkissen aufgestellt Seitenwangen, hochklappbar S339_029Die Sitzkissen der äußeren Sitzplätze können aufgestellt werden. Dadurch dienen sie der Sitzerhöhung für kleinere Kinder.Nach Aufstellen des Sitzkissens müssen die Seitenwangen manuell aufgestellt werden. Beim Herunterklappen gehen sie automatisch in ihre Ausgangslage zurück.VORABSTAND 16.02.200517VOKarosserieDas TürschlossDie Türschlösser werden über einen Seilzug zwischen Türgriff und Türschloss betätigt.N TA BSDer SchließzylinderSchließzylinder nicht geklemmt … S339_118 SeilzugVORABSTAND 16.02.2005VODer Schließzylinder wird im eingebauten Zustand durch einen Hebel in der Schlossbetätigung geklemmt. Dazu wird der Hebel durch Verdrehen der Schraube um den Drehpunkt geschwenkt.RASchließzylinder geklemmt …Schlossbetätigung Schraube SchraubeDHebel Öffnung für Schließzylinder Drehpunkt für HebelSchlossbetätigungSchraubeHebelDrehpunkt für HebelTürschlossHebelS339_133S339_14818Das HeckscheibenrolloDas Heckscheibenrollo ist in einer mechanischen und einer elektrischen Ausführung erhältlich.Taster●●Heckscheibenrollo, obere EndstellungN TAHeckscheibenrollo, obere Endstellung S339_134DS339_038 S339_031Bei der mechanischen Variante wird das Rollo über einen Griff nach oben gezogen und verriegelt dort. Die elektrische Variante wird über einen Taster in der Mittelkonsole betätigt.Das Elektrische HeckscheibenrolloSo funktioniert es:FührungsschlitzFührungFührungen für SeilzügeHeckscheibenrollo, untere Endstellung AntriebsmotorVORABSTAND 16.02.200519VORAIn der oberen Endstellung wird der Antriebsmotor durch elektronische Kraftbegrenzung abgeschaltet. Das verhindert auch ein Einklemmen von Körperteilen zwischen dem Heckscheibenrollo und den umliegenden Verkleidungsteilen.BSDie Führungen des Heckscheibenrollos befinden sich in den C-Säulen. Ein Antriebsmotor schiebt über zwei Seilzüge je einen in der Führung geführten Kulissenstein nach oben. An diesem Kulissenstein ist das Heckscheibenrollo befestigt.Durch erneuten Knopfdruck fährt das Heckscheibenrollo in die Hutablage zurück. Dort ist es flächenbündig eingebettet.InsassenschutzEinleitungDer Passat ist mit folgenden Airbags ausgestattet:● ● ●zweistufige Fahrer- und Beifahrerairbags Kopfairbags Seitenairbags (hinten als Option)VORABSTAND 16.02.2005VORAAuf der Fahrer- und Beifahrerseite ist der neue Passat mit zweistufigen Airbags ausgestattet, die sich entsprechend der Unfallschwere mit unterschiedlicher Härte füllen. Zusammen mit der gewählten Einbaulage des Beifahrer-Airbags im Schalttafeloberteil wird eine optimale Rückhaltung des Insassen im Frontalcrash bei minimalem Verletzungsrisiko durch die Entfaltung realisiert. Das Airbag-Auslösesystem des Passat besteht aus einem im vorderen Bereich des Rahmentunnels befestigten Airbagsteuergerät mit drei internen Beschleunigungssensoren (zwei Sensoren in Fahrzeuglängsrichtung und einem in Fahrzeugquerrichtung), einem Early-Crashsensor im Bereich des Frontalhaubenschlosses zur Unterstützung der Frontcrash-Erkennung sowie 4 Sensoren für die Seitencrash-Erkennung.BSEarly-Crashsensor S339_120Die zweistufigen AirbagsZwei Sensoren sind als Drucksensoren ausgelegt und befinden sich in den beiden Vordertüren. Während einer ablaufenden Seitenkollision messen diese Sensoren den durch die Deformation der Vordertüren verursachten Luftdruckanstieg.20TANDie äußeren Sitzplätze verfügen über Gurte mit Gurtkraftbegrenzung. Serienmäßig sind Gurtstraffer vorn verbaut. Für die hinteren äußeren Sitzplätze sind optional Gurtschlossstraffer erhältlich.DAuf Fahrer- und Beifahrerseite sind Gurtschlösser mit Gurtschlossabfrage verbaut. Zusätzlich verfügt der Beifahrersitz über Sitzbelegungserkennung. Diese erfolgt über einen Sensor auf dem Sitzpolster.BS VO RAS339_034TABei Kollisionen, die unmittelbar die Vordertüren beschädigen, ist dieses Sensierkonzept wesentlich schneller und robuster als die herkömmliche Messung der Fahrzeugquerbeschleunigung. Des Weiteren werden zwei Beschleunigungssensoren im unteren Bereich der C-Säule eingesetzt, um auch Seitenkollisionen, die die Vordertüren nicht deformieren, rechtszeitig erkennen zu können.Der Beifahrerairbag ist über einen Schlüsselschalter im Handschuhfach deaktivierbar.NBei Seitenkollisionen, die ausschließlich den Vorderwagen betreffen, wird die im Airbagsteuergerät gemessene Fahrzeugquerbeschleunigung zur Crasherkennung verwendet. Eine Heckcrash-Erkennung erfolgt mittels der beiden im Airbagsteuergerät integrierten Beschleunigungssensoren in Fahrzeuglängsrichtung.DVORABSTAND 16.02.200521InsassenschutzDie zweistufigen AirbagsInnerhalb der zweistufigen Airbags sind zwei getrennte Zündkreise und -ladungen verbaut. Bei einem Unfall werden immer beide Stufen gezündet. In Abhängigkeit von der Unfallschwere werden diese jedoch zeitversetzt gezündet. Bei einem leichten Unfall erfolgen die beiden Zündungen mit einem größeren Zeitabstand als bei einem schwereren Unfall.Aufblas-Härte des AirbagsAufblas-Härte des AirbagsBSUnfall schwer Unfall leicht Zeit Aufblas-Härte Airbagleichter UnfallTA1. Stufe 2. StufeNschwerer UnfallVORABSTAND 16.02.2005VORA2. Stufe1. StufeDZeitS339_150Zündung einer AirbagsstufeDer Zeitabstand zwischen den Zündungen beeinflusst die Aufblas-Härte des Airbags: Erfolgt die zweite Zündung später, so ist der Airbag-Druck aus der ersten Zündung bereits teilweise wieder abgebaut, der Airbag wird relativ weich aufgeblasen. Erfolgen die Zündungen kurz nacheinander, kann der Airbag-Druck aus der ersten Zündung noch nicht abgebaut sein und der Airbag wird härter.22Die GurtstrafferBeim Passat 2006 kommt auf den hinteren äußeren Sitzplätzen ein neuartiger Gurtstraffer zum Einsatz.Der Aufbau Das Gurtband wird im unteren Bereich der C-Säule durch die Umlenkung geführt. Es wird von einem Drahtseil gehalten, welches in den Gurtstraffer hineinführt. Im Gurtstraffer ist das Drahtseil fest verankert So funktioniert es:BSUmlenkung Gurtstraffer Drahtseil Umlenkung Kolben Treibsatz Dichtungen TreibsatzErhält der Gurtstraffer vom Airbagsteuergerät das Signal zum Auslösen, so wird der pyrotechnische Treibsatz gezündet. Durch den sich aufbauenden Druck wird der Kolben in Pfeilrichtung verschoben. Dadurch wird das an dem Kolben befestigte Drahtseil mitgenommen und strafft nun wiederum den Anschnallgurt.TAS339_149 S339_039NVORABSTAND 16.02.200523VOSteckverbindungMantelrohrRADMotor-Getriebe-KombinationenDie Otto- und Diesel-MotorenOtto-Motor Diesel-MotorH. Schmitz5-GangSchaltgetriebe 0AH5-GangSchaltgetriebe 0A41,6l/75 kWOtto-Motor BSE1,6l/85 kW FSI-Motor BLFVORABSTAND 14.02.2005VO24RAAXX BKC BKP BMPBS2,0l/110 kWFSI-Motor BLR 2,0l/147 kW FSI-Motor (Turbomotor) 1,9l/77 kWTDI-Motor 2,0l/103 kW 4V TDI-Motor 2,0l/103 kW 2V TDI-Motor mit DieselpartikelfilterTANDH. Schmitz6-GangSchaltgetriebe 0AJ6-GangSchaltgetriebe 02S6-GangSchaltgetriebe 02QDirektSchaltgetriebe 02E6-GangAutomatikgetriebe 09GBS VO RATAVORABSTAND 14.02.200525NDAntriebsaggregateDer 1,6l/75 kW-Motor mit 2-VentiltechnikDer 1,6l/75 kW-Motor basiert auf dem bekannten 1,6 l/75 kW-Motor mit dem Kennbuchstaben BGU, wie er im Golf Modelljahr 2004 verbaut wird. Technische Besonderheiten● ● ● ● ●●TADrehmoment (Nm) Drehzahl (1/min)●2-Ventil-Rollenschlepphebel Aluminium-Motorblock mit gerippter Ölwanne Sekundärluftsystem Kunststoff-Schaltsaugrohr Drucksensor geführtes System (vorher HFM, Heißfilmluftmassenmesser) Entfall der Kurbelgehäuseentlüftung, Entlüftung nur noch über den Zylinderkopf Entfall des AbgasrückführsystemsNS339_040VORABSTAND 16.02.2005Technische DatenRABSE 1595 cm3 81 mm 77,4 mm 2 10,3 : 1BSDrehmoment- und LeistungsdiagrammMotorkennbuchstaben Bauart 4-Zylinder-Reihenmotor Hubraum Bohrung Hub Ventile pro Zylinder Verdichtungsverhältnis max. Leistung max. Drehmoment Motormanagement Kraftstoff 75 kW bei 5600 1/min 148 Nm bei 3800 1/min Simos 7.2 Super Bleifrei ROZ 95 (Normal Bleifrei ROZ 91 bei geringer Leistungsminderung) Vor-Kat-Sonde: lineare Lambdasonde, Nach-Kat-Sonde: Sprungsonde EU 4 S339_041 Abgasnachbehandlung Abgasnorm Leistung (kW)26VODDer 1,6l/85kW-FSI-MotorDieser Motor stammt aus dem Golf 2004. Er unterscheidet sich von diesem nur durch die Umstellung auf Lambda-1-Betrieb und auf Super Bleifrei mit ROZ 95. Technische Besonderheiten Mit der Umstellung auf Lambda 1 (Homogen-Betrieb) ist der Schichtladungs- und Homogen-Mager-Betrieb entfallen. Dadurch entstehen weniger Stickoxide und deren aufwendige Speicherung und Regeneration entfällt ebenfalls. Das führt zu folgenden Änderungen:● ●TADrehmoment (Nm)NS339_042●BSder Geber für Abgastemperatur entfällt, anstelle des NOx-Speicherkatalysators ist ein Dreiwege-Katalysator verbaut und anstelle des NOx-Gebers ist eine SprungLambdasonde verbaut.Die Umstellung von Super Plus mit ROZ 98 auf Super Bleifrei mit ROZ 95 wird über die Zündwinkelverstellung erreicht. Ein Betrieb mit ROZ 91 ist nicht zulässig, da hierbei die Zündungsrücknahme an ihre Regelgrenzen stößt.DDrehmoment- und LeistungsdiagrammDrehzahl (1/min) S339_043Technische DatenMotorkennbuchstabe BauartBLFVO4-Zylinder-Reihenmotor 1598 cm3 76,5 mmHubraum Bohrung Hub86,9 mm 4 12 : 1 85 kW bei 6000 1/min 155 Nm bei 4000 1/min Bosch Motronic MED 9.5.10 Super Bleifrei mit ROZ 95 (bei Super Plus mit ROZ 98 eine Drehmomenterhöhung im mittleren Drehzahlbereich) Vorkatalysator, Hauptkatalysator, Lambdaregelung EU 4Ventile pro ZylinderVerdichtungsverhältnis max. Leistung max. Drehmoment Motormanagement KraftstoffAbgasnachbehandlungAbgasnormInformationen zum Kraftstoffsystem finden Sie im Selbststudienprogramm 334 „Das Kraftstoffsystem der FSI-Motoren“.VORABSTAND 16.02.200527RALeistung (kW)AntriebsaggregateDer 2,0l/110 kW FSI-Motor mit 4-VentiltechnikDer 2,0l/110 kW FSI-Motor verzichtet auf die Schichtladung und die NOx-Sensorik. Das Kürzel FSI wird beibehalten. Technische Besonderheiten● ●● ● ●TADrehmoment (Nm) Drehzahl (1/min)●● ●BSHitachi Hochdruckpumpe ethanolbeständig zwei obenliegende Nockenwellen mit kontinuierlicher Einlassnockenwellenverstellung Rollenschlepphebel mit hydraulischem Abstützelement Ausgleichswellengetriebe Kunststoffschaltsaugrohr mit Schaltwalze kontinuierlich verstellbare Ladungsbewegungsklappen wassergekühlte Abgasrückführung homogene KraftstoffeinspritzungNS339_044Weitere Informationen zu diesem Motor erhalten Sie im SSP 322 „Der 2,0l/110 kWMotor mit Benzindirekteinspritzung“.VORABSTAND 16.02.2005Technische DatenRABLR 1984 cm3 82,5 mm 92,8 mm 4 11,5 : 1Drehmoment- und LeistungsdiagrammMotorkennbuchstaben Bauart Hubraum4-Zylinder-ReihenmotorVOBohrung HubVerdichtungsverhältnis max. Leistung110 kW bei 6000 1/min 200 Nm bei 3500 1/min Bosch Motronic MED 9.5.10 Super Plus Bleifrei ROZ 98 (Super Bleifrei ROZ 95 bei geringer Leistungsminderung) Zwei Vorkatalysatoren und ein Drei-Wege-Katalysator mit Lambdaregelung EU 4max. Drehmoment Motormanagement KraftstoffAbgasnachbehandlung AbgasnormS339_04528Leistung (kW)Ventile pro ZylinderDDer 2,0l/147 kW Turbo-FSIMotor mit 4-VentiltechnikAls Weiterentwicklung des 2,0l/110 kW-Motors folgt auf der gleichen Basis ein Turbo-FSI-Motor. Der Turbo-FSI-Motor setzte erstmalig 2004 im Audi A3 Sportback und im Golf GTI ein. Technische Besonderheiten●● ● ●TADrehmoment (Nm) Drehzahl (1/min)●●einflutige Abgasanlage mit motornahem Vor- und Unterbodenkatalysator Hitachi-Hochdruckpumpe ethanolbeständig rücklauffreies Kraftstoffsystem homogene Kraftstoffeinspritzung entkoppeltes Antriebskettenrad im Ausgleichswellengetriebe elliptisches Zahnriemenrad auf der KurbelwelleNS339_046BSTechnische DatenWeitere Informationen zu diesem Motor erhalten Sie im SSP 337 „Der 2,0l FSIMotor mit Turboladung“.DDrehmoment- und LeistungsdiagrammS339_047Motorkennbuchstaben Bauart Hubraum Bohrung HubAXX4-Zylinder-Reihenmotor 1984 cm3 82,5 mm92,8 mm 10,5 : 1 147 kW bei 5700 1/min 280 Nm bei 1800-4700 1/min Bosch Motronic MED 9.1 42°-Kurbelwinkel Super Plus Bleifrei ROZ 98 (Super Bleifrei ROZ 95 bei geringerer Leistungsminderung) Zwei Drei-Wege-Katalysatoren mit Lambdaregelung EU 4max. Leistungmax. DrehmomentMotormanagement Nockenwellenverstellung KraftstoffAbgasnachbehandlung AbgasnormLeistung (kW)VerdichtungsverhältnisVORABSTAND 16.02.200529VORAAntriebsaggregateDie Diesel-MotorenAlle Diesel-Motoren des neuen Passat erfüllen die EU4-Abgasgesetzgebung. Auf Wunsch des Kunden können Fahrzeuge mit Diesel-Motor mit einem Partikelfiltersystem der neuen Generation ausgestattet werden. Dieses neue System vereint den Oxidationskatalysator und den Partikelfilter in einem Bauteil, dem katalytisch beschichteten Dieselpartikelfilter. Bedingt durch die motornahe Einbaulage wird zur Rußverbrennung kein Kraftstoffadditiv benötigt. Die Dieselpartikelfilter sind in Verbindung mit einem neuen Motoröl völlig wartungsfrei.VORABSTAND 16.02.2005VORAkatalytisch beschichteter Dieselpartikelfilter S339_146Informationen zu diesen Dieselpartikelfiltern finden Sie im Selbststudienprogramm 336 „Der katalytisch beschichtete Dieselpartikelfilter“.30BSTANDDer 1,9l/77 kW TDI-Motor mit 2-Ventil-TechnikDieser bewährte 1,9l TDI-Motor wird auch in dem aktuellen Modell des Golf sowie in weiteren Volkswagen-Modellen eingebaut. Für den Einbau in den Passat ist er modifiziert und an das neue Fahrzeug angepasst worden. Technische Besonderheiten● ●●●TADrehmoment (Nm) Drehzahl (1/min)schaltbarer Kühler für Abgasrückführung Kurbelwellen-Dichtflansch mit integriertem Geberrad für Motordrehzahl Gaspedalmodul mit berührungslosen Gebern für Gaspedalstellung berührungsloser KupplungsschalterNS339_048BS RATechnische Daten Drehmoment- und LeistungsdiagrammMotorkennbuchstaben Bauart BKCDS339_0494-Zylinder-Reihenmotor 1896 cm3 79,5 mm 95,5 mm 2 19 : 1 77 kW bei 4000 1/min 250 Nm bei 1900 1/min Bosch EDC 16 Diesel, min. 51 CZ oder Biodiesel Abgasrückführung und Oxidationskatalysator EU4HubraumBohrung HubVentile pro Zylindermax. Leistung max. Drehmoment Motormanagement Kraftstoff Abgasnachbehandlung AbgasnormLeistung (kW)VerdichtungsverhältnisVORABSTAND 16.02.200531VOAntriebsaggregateDer 2,0l/103 kW-TDI-Motor mit 2-Ventiltechnik und DieselpartikelfilterDer 2,0l/103 kW-Motor ist aus dem 1,9l/96 kW-Motor entwickelt worden. Er wurde schon in den Passat Modelljahr 2001 eingebaut. Technische Besonderheiten Gegenüber dem 2,0l-Motor im Passat 2001 weist dieser Motor folgende Besonderheiten auf:● ●●VORABSTAND 16.02.2005Technische DatenRABSDrehmoment- und LeistungsdiagrammDrehmoment (Nm) Drehzahl (1/min) S339_053 Leistung (kW)Dieselpartikelfilter Hochgelegter und um 180° gedrehter Turbolader. Durch seine jetzige Einbaulage hat der Turbolader ein besseres Ansprechverhalten und der Ladestrom konnte verkleinert werden Ausgleichswellenmodul (siehe Seite 34)TANS339_052Motorkennbuchstaben Bauart HubraumBMM4-Zylinder-Reihenmotor 1968 cm3 81 mm 95,5 mm 2 18,5 : 1 103 kW bei 4000 1/minVOBohrung HubVentile pro ZylinderVerdichtungsverhältnis max. Leistungmax. Drehmoment320 Nm bei 1750 1/min bis 2500 1/min Bosch EDC 16 Diesel, min. 51 CZ Abgasrückführung und Dieselpartikelfilter EU4Motormanagement Kraftstoff Abgasnachbehandlung Abgasnorm32DDer 2,0l/103 kW TDI-Motor mit 4-VentiltechnikBasierend auf dem 2,0l-103kW-4V-TDI-Motor aus dem Golf bzw. Touran wurde der Motor für den Passat weiterentwickelt. Vibrationen und Geräuschemissionen wurden durch ein Ausgleichswellenmodul und neue Pumpe-Düse-Einheiten mit Piezo-Ventilen reduziert.Technische Besonderheiten● ●BSDrehmoment (Nm) Drehzahl (1/min)Pumpe-Düsen-Einheiten mit Piezo-Ventilen Ausgleichswellenmodul (siehe Seite 34)TAS339_050NDrehmoment- und LeistungsdiagrammS339_051DVORABSTAND 16.02.200533Leistung (kW)Technische DatenMotorkennbuchstaben Bauart Hubraum Bohrung HubVOVentile pro Zylinder max. Leistung Verdichtungsverhältnis max. Drehmoment Motormanagement Kraftstoff Abgasnachbehandlung AbgasnormRABKP 1968 cm3 81 mm 95,5 mm 4 18 : 1 Simos PPD 1 Diesel, min. 51 CZ EU44-Zylinder-Reihenmotor103 kW bei 4000 1/min 320 Nm bei 1750 1/min bis 2500 1/minAbgasrückführung und OxidationskatalysatorAntriebsaggregateDie Pumpe-Düse-Einheit mit Piezo-VentilIm 2,0l/103 kW-4V-TDI-Motor für den Passat kommen erstmals die Pumpe-Düse-Einheiten mit Piezo-Ventil zum Einsatz. Diese Neuentwicklung hat gegenüber der Pumpe-Düse-Einheit mit Magnetventil folgende Vorteile:● ● ● ●Das AusgleichswellenmodulVORABSTAND 16.02.2005VORAKurbelwelle Hülsenkette Ölpumpe S339_116 AusgleichswellenmodulFür eine Komfortverbesserung sorgt ein Ausgleichswellenmodul, das unterhalb des Zylinderblocks in der Ölwanne angebracht ist. Es verhindert bei höheren Drehzahlen ein Auftreten von dröhnenden Geräuschen im Innenraum. In dem Ausgleichswellenmodul befinden sich zwei Ausgleichswellen, die sich mit zweifacher Kurbelwellengeschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung drehen. Die Ausgleichswellen werden über eine Hülsenkette von der Kurbelwelle angetrieben. Die Ölpumpe ist am Ausgleichswellenmodul befestigt und wird von einer der beiden Ausgleichswellen angetrieben.34BSTAWeitere Informationen zur Pumpe-Düse-Einheit mit Piezo-Ventil finden Sie im Selbststudienprogramm 352 „Die Pumpe-Düse-Einheit mit Piezo-Ventil“.NDgeringere Geräuschemissionen breiteres Spektrum an Einspritzdrücken (130 - 2200 bar) flexiblere Gestaltung der Vor-, Haupt- und Nacheinspritzung höherer WirkungsgradDer KraftstoffbehälterDer Kraftstoffbehälter des Passat 2006 besteht aus zwei Halbschalen, die aus einem Verbund von mehreren Kunststoff-, Klebe- und Sperrschichten hergestellt sind. Nach dem Einbau des tankinternen Entlüftungssystems werden beide Halbschalen miteinander verschweißt. Der Kraftstoffbehälter erfüllt folgende umfangreiche Anforderungen:● ●● ● ●Die Behälter für Frontantrieb und 4MOTION-Fahrzeuge sind unterschiedlich. Bei beiden Fahrzeugausführungen sind sie über der Hinterachse eingebaut.Aktivkohlebehälter im Radhaus hinten rechtsDruckausgleichsbehälterKraftstoffpumpeWärmeabschirmblechDosierpumpe für StandheizungS339_107VORABSTAND 16.02.200535VORAAufbau des Kraftstoffbehälters für Frontantrieb-FahrzeugeBSTASpeicherung des Kraftstoffes Bereitstellung des Kraftstoffes im definierten Zustand, in Bezug auf Druck und Fördermenge, für den jeweils eingebauten Gemischbildner (MPI, FSI und Diesel) Messen des Kraftstoffvorrates Sicherstellung von Umweltgesetzgebungen in Bezug auf Emissionen im Betrieb und bei der Wiederbefüllung Ableitung von kritischen elektrostatischen Aufladungen und Sicherheitsfunktionen im Crashfall, das heißt Brandbeständigkeit und Dichtheit.KraftstoffeinfüllrohrNDAntriebsaggregateDie Kraftstoff-PumpeneinheitDie Kraftstoff-Pumpeneinheit ist in den Kraftstoffbehälter eingebaut. Innerhalb dieser Einheit befinden sich folgende Bauteile:● ● ● ● ●Bedingt durch den benötigten Kraftstoffdruck der einzelnen Motorsysteme MPI, FSI und Diesel sind die Kraftstoff-Pumpeneinheiten unterschiedlich.Kraftstoff-Pumpeneinheit für Benzin-Motoren (MPI und FSI)SaugstrahlpumpeBSKraftstoffdruckreglerVORABSTAND 16.02.2005RASchwimmer für Kraftstoffvorrats-AnzeigeTAKraftstofffilter Kraftstoff-Saugrohr S339_108Kraftstoffpumpe36VOPotenziometer für Kraftstoffvorrats-AnzeigeNdie Kraftstoffpumpe der Kraftstofffilter (nicht beim Diesel-Motor) der Kraftstoffdruckregler die Saugrohrstrahlpumpen und das Potenziometer für die KraftstoffvorratsanzeigeDKraftstoff-Pumpeneinheit für Diesel-MotorenBSSaugstrahlpumpeTAKraftstoffdruckregler Kraftstoff-Saugrohr Saugtopf Potenziometer für Kraftstoffvorrats-Anzeige Schwimmer für Kraftstoffvorrats-Anzeige S339_109NKraftstoffpumpeDVORABSTAND 16.02.200537Die Kraftstoff-Pumpeneinheit stellt dem Motor den Kraftstoff in der genau benötigten Menge und im genau benötigten Druckzustand zur Verfügung. Sie wird vom Motorsteuergerät entsprechend des Kraftstoffbedarfes gesteuert.VORAAntriebsaggregateDie Kraftstoffpumpeneinheit mit integrierter KraftstoffdruckregelungDie Ansteuerung der Kraftstoffpumpe und die Kraftstoffregelung sind abhängig vom eingebauten Motor.Die MPI-MotorenDie Kraftstoffversorgung des Motors wird durch die konstant fördernde Kraftstoffpumpe sichergestellt. Der Kraftstoff wird von der Kraftstoffpumpe gegen das Druckniveau des Druckreglers innerhalb der Kraftstoffpumpen-Einheit gepumpt. Der Motor entnimmt sich die benötigte Kraftstoffmenge, die Überschussmenge geht vom Druckregler wieder zurück in den Kraftstoffbehälter.TAKraftstoffpumpe Steuergerät für Kraftstoffpumpe J538 KraftstoffpumpeNS339_110 S339_111 S339_112Die FSI-MotorenVORABSTAND 16.02.200538VODie Diesel-MotorenDiesel-Motoren sind durch die Tandem Hochdruckpumpe des Motors selbstansaugend. Im Kraftstoffbehälter befindet sich die Vorförderpumpe. Sie reduziert die Druckwiderstände in den Kraftstoffleitungen und sorgt für ein verbessertes Wiederstartverhalten bei leergefahrenem Tank.RADie Kraftstoffpumpe stellt dem Motor die von ihm benötigte Kraftstoffmenge zur Verfügung und regelt den Kraftstoffsystemdruck. Zur Regelung der Kraftstoffpumpe steuert das Motorsteuergerät das Steuergerät für Kraftstoffpumpe J538 an. Das Steuergerät befindet sich auf der Kraftstoffpumpen-Einheit.BSDDie SaugstrahlpumpenSaugstrahlpumpeTASaugstrahlpumpeFahrzeuge mit Frontantrieb haben eine zusätzliche Kraftstoffabsaugstelle im hinteren Teil des Kraftstoffbehälters. Durch die zusätzliche Absaugstelle wird sichergestellt, dass bei Bergauffahrten immer genügend Kraftstoff zur Verfügung steht. Fahrzeuge mit 4MOTION-Antrieb haben eine zusätzliche Absaugstelle in der Nebenkammer des Kraftstoffbehälters.NS339_114 Kraftstofffilter S339_113 Potenziometer für KraftstoffVorratsanzeige S339_119Der KraftstofffilterDas Potenziometer für Kraftstoff VorratsanzeigeDie Kraftstoffmenge wird durch einen Hebelgeber mit Potenziometer sensiert und zur Kraftstoff-Vorratsanzeige in der Schalttafel weitergeleitet. Bei einem defekten Geber wird in der Vorratsanzeige ein leerer Tank angezeigt.VORABSTAND 16.02.200539VORAbefindet sich bei Fahrzeugen mit Benzin-Motor im Oberteil der Kraftstoffpumpen-Einheit. Er ist als Lebensdauerfilter ausgelegt. Bei Fahrzeugen mit Diesel-Motor ist in der Kraftstoffpumpen-Einheit kein Kraftstofffilter.BSDInnerhalb der Kraftstoffpumpen-Einheit befinden sich zwei Saugstrahlpumpen. Sie haben die Aufgabe, den Speichertopf der Kraftstoffpumpe zu füllen. Dadurch reduziert sich die Ansaugleistung der Kraftstoffpumpe, und es steht der Kraftstoffpumpe immer genügend Kraftstoff zur Verfügung.zur zusätzlichen KraftstoffabsaugstelleAntriebsaggregateDer Kraftstoffbehälter für 4MOTION-FahrzeugeDie äußere Form des Kraftstoffbehälters wird von dem zur Verfügung stehenden Bauraum bestimmt, bedingt durch die Doppelquerlenker Hinterachse und die Haldex-Kupplung. Die Konstruktion und die Funktion ist identisch mit dem Kraftstoffbehälter der Fahrzeuge mit Frontantrieb. Eine zusätzliche Saugstrahlpumpe saugt den Kraftstoff aus dem hinteren Bereich des Behälters.DruckausgleichsbehälterBSTAKraftstoffeinfüllrohr Aktivkohlebehälter im Radhaus hinten rechts Nebenkammer S339_115Aufbau des Kraftstoffbehälters für 4MOTION-FahrzeugeVORABSTAND 16.02.2005VOKraftstoffpumpeDosierpumpe für Standheizung Hauptkammer40RANDKraftübertragungDie Schaltgetriebe - ÜbersichtAls mechanische Schaltgetriebe kommen im Konzern bereits eingesetzte Getriebe zum Einsatz. Die Getriebe wurden lediglich an den Einbau im neuen Passat angepasst. Da diese Getriebe bereits ausführlicher in anderen Selbststudienprogrammen beschrieben wurden, sollen sie hier nur als Übersicht mit einer Kurzbeschreibung gezeigt werden.Caddy● ●●Golf CaddyBS● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●5-Gang-Schaltgetriebe 0AH5-Gang-Schaltgetriebe 0A4TouranVOWeiterentwicklung aus 02U-Getriebe verlängerte Wellen, zusätzliches Zahnradpaar, neuer Gehäusedeckel ohne Geber für Fahrgeschwindigkeit3066-Gang-Schaltgetriebe 0AJGolf TouranWeiterentwicklung aus 02J-Getriebe verlängerte Wellen mit zusätzlicher Lagerung, zusätzliches Zahnradpaar, neuer verlängerter Gehäusedeckel aus Aluminium ohne Geber für Fahrgeschwindigkeit3066-Gang-Schaltgetriebe 02S Golf TouranWeiterentwicklung aus 02M-Getriebe Änderungen an Schaltwelle, Schaltgabeln mit Anschlägen im Gehäuse, veränderte Lagerung ohne Geber für Fahrgeschwindigkeit3066-Gang-Schaltgetriebe 02QVORABSTAND 16.02.200541Weiterentwicklung aus 02J-Getriebe Wellenabstand vergrößert, Achsantrieb verstärkt, Gehäuse angepasst ohne Geber für FahrgeschwindigkeitTAWeiterentwicklung aus 02T-Getriebe Wellenabstand vergrößert, Achsantrieb verstärkt, Gehäuse angepasst ohne Geber für FahrgeschwindigkeitNBereits eingesetzt im:Technische MerkmaleDSiehe auch Selbststudienprogramm Nr.: 328328RAKraftübertragungDas 6-Gang-Automatikgetriebe 09G und 09MDie 6-Gang-Automatikgetriebe setzen im Segment der quer eingebauten Stufenautomaten neue Maßstäbe in Bezug auf Dynamik und Wirtschaftlichkeit. Sie zeichnen sich besonders aus durch:● ● ● ●Das Automatikgetriebe mit der Bezeichnung 09G hat sich schon im Golf, Touran und im New Beetle bewährt. Das Automatikgetriebe 09M entspricht konstruktiv und funktionell dem Automatikgetriebe 09G. Es ist lediglich für eine höhere Drehmomentübertragung im Bereich der Kupplungen und Bremsen und in den Planetenradsätzen verstärkt worden.VORABSTAND 16.02.2005VORAS339_056Der Wählhebel entspricht konstruktiv und funktionell dem des Golf. Die Zündschlüssel-Abzugssperre ist neu.BSWeitere Informationen zu diesen Automatikgetrieben finden Sie im Selbststudienprogramm 309.42TA09G = 250 Nm 09M = 450 NmDrehmomentübertragungNein geringes Gewicht, einen hohen Schaltkomfort, kompakte Getriebeabmessungen und eine hohe Gesamtspreizung.DDas 6-Gang-Direkt-Schaltgetriebe 02ENach dem erfolgreichen Ersteinsatz im Golf und Touran kommt das Direkt-Schaltgetriebe jetzt auch im Passat zum Einsatz. Das Direkt-Schaltgetriebe vereint die Vorteile eines Handschaltgetriebes:●Kennzeichnend für das Getriebe sind:● ● ● ● ●mit den Vorteilen eines Automatikgetriebes:●viel Komfort (kein manuelles Kuppeln und Schalten)BS VO RAS339_057TA●●hoher Wirkungsgrad, d. h. geringer Kraftstoffverbrauch auf Handschaltniveau und spontane Kraftschlussanbindung mit sehr kurzen Schaltzeiten● ●sechs Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang Normal- und Sportfahrprogramm Wählhebel und Lenkradschalter-Tiptronic Mechatronik Hillholder-Funktion Creep-Regelung am Getriebe angeordneter Druckölfilter und Ölkühler maximales Drehmoment 350 NmNDAufgrund seiner Konzeption wird es den Fahrern mit einer aktiven, spontanen Fahrweise, aber auch den hohen Komfortansprüchen der eher entspannteren, vorausschauenden Automatikgetriebe-Fahrern gerecht.Der Wählhebel entspricht konstruktiv und funktionell dem des Golf. Die Zündschlüssel-Abzugssperre ist neu.Weitere Informationen zu diesem DirektSchaltgetriebe finden Sie im Selbststudienprogramm 308.VORABSTAND 16.02.200543KraftübertragungDie Zündschlüssel-AbzugssperreDie Zündschlüssel-Abzugssperre ist bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe eingebaut. Sie verhindert das Abziehen des Zündschlüssels, wenn der Wählhebel nicht in der Stellung „P“ steht. Steht der Wählhebel in einer Fahrstufe oder in der Stellung „N“, ist das Fahrzeug nicht gegen das Wegrollen gesichert. Die Zündschlüssel-Abzugssperre besteht aus folgenden Bauteilen:● ● ●TAVORABSTAND 16.02.2005RABSS339_099 S339_100 Steuergerät für Lenksäulenelektronik J527 Schalter für Wählhebel in „P“ gesperrt F319 S339_10144VONSchalter für Zugang und Startberechtigung E415Ddem Schalter für Wählhebel in „P“ gesperrt F319 dem Steuergerät für Lenksäulenelektronik J527 und dem Magneten für Zündschlüssel-Abzugssperre N376 im Schalter für Zugang und Startberechtigung E415So funktioniert es:Zündung eingeschaltet, Wählhebel in Fahrstellung oder „N“WählhebelFahrstellung oder „N“Befindet sich der Wählhebel in einer Fahrstufe oder in der Stellung „N“, ist der Schalter F319 geschlossen. Durch den geschlossenen Schalter F319 wird der Stromkreis zum Steuergerät für Lenksäulenelektronik geschlossen. Anhand des geschlossenen Stromkreises erkennt das Steuergerät J527 die Stellung des Wählhebels.Parkstellung „P“WählhebelVOS339_103Steht der Wählhebel in „P“, ist der Schalter F319 geöffnet. Durch das Öffnen des Schalters F319 wird der Stromkreis zum Steuergerät J527 unterbrochen. Das Steuergerät erkennt anhand des geöffneten Stromkreises, dass sich der Wählhebel in der Stellung „N“ befindet und der Zündschlüssel kann abgezogen werden.Auswirkungen bei Signalausfall Fällt das Signal des Schalters F319 aus oder der Magnet N376 kann nicht angesteuert werden, so kann der Zündschlüssel abgezogen werden, obwohl der Wählhebel sich nicht in Stellung „P“ befindet. Der Fahrer wird durch eine blinkende Ganganzeige darauf hingewiesen, dass der Wählhebel sich nicht in „P“ befindet und das Fahrzeug nicht gegen Wegrollen gesichert ist.VORABSTAND 16.02.200545RAZündung eingeschaltet, Wählhebel in „P“BSTAEs bestromt den Magneten für Zündschlüssel-Abzugssperre und aktiviert damit die Zündschlüssel-Abzugssperre. Der Zündschlüssel kann nicht abgezogen werden. Der Widerstand begrenzt die Spannung zum Steuergerät J527.NDS339_102FahrwerkDas FahrwerkDas Fahrwerk des Passat 2006 hat den Anspruch, einen neuen Maßstab in dem Mittelklasse Fahrzeugsegment zu setzen. Umgesetzt wird dieses durch eine konsequente Weiterentwicklung der bislang bewährten Achskomponenten des VW-FahrwerkModul-Baukastens. Somit wird weiterhin auf eine moderne LeichtbauMcPherson-Federbeinachse und die moderne 4-Lenker-Hinterachse gesetzt. Komplettiert wird das damit überzeugende Fahrverhalten des Passat mit der aus dem Golf bekannten elektro-mechanischen Servolenkung.●●ABS/ESP von TRW mit GespannstabilisierungVORABSTAND 16.02.2005VO●elektro-mechanische Servolenkung●Leichtbau-Federbein-VorderachseRA●BSdynamischer Anfahrassistent●TAselbsttragende Reifen, optionalSicherheitslenksäule mit elektrischer Lenksäulenverriegelung46NDAber es gibt auch wesentliche Neuerungen am Passat-Fahrwerk, wie zum Beispiel:●●●BS RA VO● ●TA●●elektro-mechanische FeststellbremseReifenkontrollanzeige, optionalAUTO HOLD-Funktion, optional●Reifendruckkontrollsystem, optional Weiterführende Informationen zu den Reifenkontrollsystemen und zur elektro-mechanischen Feststellbremse finden Sie im SSP 347 „Reifenkontrollsysteme“ und im SSP 346 „Die elektro-mechanische Feststellbremse“.VORABSTAND 16.02.200547S339_058NVierlenker-HinterachseDdie elektro-mechanische Feststellbremse mit AUTO HOLD-Funktion das neue ABS/ESP-System der Firma TRW (Thompson-Ramo-Wooldrigde) und das Reifen-Druck-Kontroll-System der Firma Hella.FahrwerkDie VorderachseDie Vorderachse ist die bekannte Federbein-Achse mit untenliegenden Dreiecksquerlenkern. Der Aluminium-Hilfsrahmen ist einteilig ausgeführt und ist mit 4 Schrauben mit der Karosserie verbunden.BSTAS339_123VORABSTAND 16.02.2005Die Hinterachse des frontangetriebenen Passat ist eine kompakte Vierlenker-Hinterachse, die in Leichtbauweise konstruiert ist.VORADie HinterachseDie 4MOTION-HinterachseDie 4MOTION-Hinterachse basiert auf der Hinterachse des Fronttrieblers und ist über großvolumige Gummimetalllager mit dem Aufbau verbunden.48NS339_059DDie LenkungDer Passat 2006 hat eine elektro-mechanische Servolenkung. Diese ist aus dem Golf 2004 bekannt. Wegen hoher Vorderachslasten des Passat 2006 sind die Kennlinien für die Lenkuntersützung im Steuergerät angepasst.ElektromotorSteuergerätTALenkwelle S339_124NS339_060Die LenksäuleCrashmechanismus (Schlitten und Reißlasche)VerstellrichtungenCrashelement Klemmhebel für Lenksäulenverstellunguntere Lenkwelle teleskopierbarEinfachkreuzgelenkEinfachkreuzgelenk mit Abwinkelung zum LenkgetriebeVORABSTAND 16.02.200549VORADie Lenksäule im Passat 2006 ist in vertikaler Richtung um 60 mm und in horizontaler Richtung um 50 mm verstellbar. Sie hat eine elektrische Lenksäulenverriegelung. Dadurch konnte das Lenkschloss an einem crashoptimierten Bereich positioniert werden. Ebenso crashoptimiert und damit außerhalb des möglichen Knieaufschlag-Bereiches ist die Positionierung des Klemmhebels für die Lenksäulenverstellung. Dieses ist durch die Umkehrung der Drehrichtung des Klemmhebels erreicht worden.BSDFahrwerkDie BremsanlageDie Fahrleistungen und die Fahrzeuggewichte der neuen Fahrzeuge steigen stetig. Das ist dadurch bedingt, dass die Sicherheits- und Komfortausstattungen stetig zunehmen. Deshalb muss die Bremsanlage der Fahrzeuge an diese Bedingungen angepasst werden. So ist beim Passat 2006 auch eine neue Bremsanlage entwickelt worden. Diese umfasst: - ein neues ESP-System von der Fa. TRW (ThompsonRamo-Wooldridge) mit Gespannstabilisierung - große Ausführungen der Radbremsen - einen Bremsscheibenwischer - einen Tandem-Hauptbremszylinder mit Bremslichtschalter und - einen Bremskraftverstärker mit „Dual Rate Charakteristik“.VORABSTAND 16.02.2005VORABSS339_061Mit dem Passat 2006 setzt eine neue Bremsflüssigkeit ein. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise im Reparaturleitfaden.50TANDDas Antiblockiersystem ABS/ ESP TRW EBC 440Erstmalig bei Volkswagen setzt eine ESP-Anlage der Fa. TRW ein. Diese Anlage umfasst neben einem hydraulischen Bremsassistenten, einer AUTO HOLDFunktion als Schnittstelle zur elektro-mechanischen Feststellbremse auch eine Gespannstabilisierung und einen Bremsscheibenwischer. Beim Passat 2006 ist die ESP-Anlage Serienausstattung.TA BSHydraulikeinheit mit Geber für BremsdruckNS339_125 Hydraulikeinheit Steuergerät S339_126 Federkontakt für Geber für Bremsdruck G201DVORABSTAND 16.02.200551VOKontakt für Stromversorgung für Hydraulikpumpenmotor Geber für Bremsdruck G201RAFahrwerkDer BremsscheibenwischerBei z. B. starkem Regen oder nasser Fahrbahn kann sich ein Wasserfilm auf die Bremsscheibe legen, der bei einer Bremsung den Reibwert zwischen der Bremsscheibe und den Bremsbelägen reduziert. Dadurch wird die Bremswirkung, bis sich der Wasserfilm durch Reibungswärme abbaut, zeitweise verändert. Dem entgegen wirkt die neue Funktion in der ESPAnlage, der Bremsscheibenwischer. Dieser bewirkt durch regelmäßiges zeitweises Anlegen der Bremsbeläge mit geringem Druck an die Bremsscheiben, dass der Wasserfilm verdrängt und eine Bremswegverkürzung erlangt wird. Das geschieht durch taktweises Ansteuern der Hydraulikpumpe, die den geringen Bremsdruck im Bremssystem aufbaut. Dieser Vorgang in der Bremsanlage ist für den Fahrer nicht spürbar.Bremsdruck15 Radumdrehungen 2 barBSDurchführung EndeTA15 Radumdrehungen 5 minVORABSTAND 16.02.2005RADurchführung StartNDZeit/EntfernungS339_145VODie GespannstabilisierungPendelbewegungen des Anhängers übertragen sich auf das Zugfahrzeug. Dadurch entstehen Giermomente und Querkräfte, die durch den Geber für Drehrate und den Geber für Lenkwinkel erfasst und im ESP-Steuergerät verarbeitet werden. Durch Druckaufbau im System und Schalten einzelner Ventile im ESP-Hydraulikaggregat wird der Instabilität des Gespanns entgegen gewirkt.Mit der ESP-Anlage TRW EBC 440 setzt im Passat 2006 eine Gespannstabilisierung ein. Diese Funktion ist ein Teilsystem des ESP. Durch gezieltes Abbremsen der Räder wird ein instabiles Gespann stabilisiert. Dazu werden als Eingangsgrößen die Gierrate und der Lenkwinkel des Zugfahrzeugs genutzt.52Der Bremskraftverstärker Dual Rate BoosterFür alle Linkslenker-Fahrzeuge wird ein 11“-Bremskraftverstärker eingesetzt. Die Rechtslenker-Fahrzeuge erhalten einen Tandembremskraftverstärker der Dimension 7/8“. Eine wesentliche Neuerung ist die Realisierung der „Dual Rate Charakteristik“.TA BSPedalkraftNS339_144 Standard-Kennlinie Dual Rate-Kennlinie S339_142Durch einen geänderten Innenaufbau des Bremskraftverstärkers wird eine progressive Kennlinie realisiert. Dadurch stehen bereits bei geringen Pedalkräften höhere Bremsdrücke zur Verfügung als bei konventionellen Bremskraftverstärkern. Dennoch setzt die Verzögerung bei normaler Betätigung weiterhin sanft ein.DVORABSTAND 16.02.200553BremsdruckVORAFahrwerkDer Bremslichtschalter FDer Bremslichtschalter F ist an den Hauptbremszylinder geschraubt. Durch ihn wird erkannt, ob das Bremspedal betätigt ist und die Bremsleuchten werden eingeschaltet.HauptbremszylinderÜber das Bordnetzsteuergerät werden die Bremsleuchten geschaltet. Weiterhin wird durch das Motorsteuergerät verhindert, dass bei gleichzeitiger Brems- und Gasbetätigung das Fahrzeug beschleunigen kann. Dazu wird die Einspritzmenge oder der Zündzeitpunkt und die Drosselklappe reduziert oder verändert.TABremslichtschalter F Bremskraftverstärker Druckstangenkolben Hauptbremszylinder S339_135NS339_130SignalverwendungVORABSTAND 16.02.2005VO54RAKolben Magnetring Bremslichtschalter F HallgeberBSDruckstange AuswerteelektronikDSo funktioniert es: Beim Betätigen des Bremspedals verschiebt im Hauptbremszylinder die Druckstange den Kolben mit Magnetring.Bremspedal nicht betätigt: Bei unbetätigtem Bremspedal ist der Kolben mit Magnetring in Ruhestellung. Die Auswerteelektronik des Bremslichtschalters F sendet eine Signalspannung von 0 - 2 Volt an das Motorsteuergerät und das Bordnetzsteuergerät. Daran wird erkannt, dass das Bremspedal nicht betätigt ist.TANSignalspannung an das Motorsteuergerät S339_136 Signalspannung an das Motorsteuergerät S339_137BSBremspedal betätigt:DVORABSTAND 16.02.200555VOBei betätigtem Bremspedal wird der Kolben mit Magnetring in Richtung des Bremslichtschalters F verschoben. Am vorderen Ende des Kolbens ist ein Dauermagnet angebracht. Sowie der Dauermagnet den Schaltpunkt des Hallgebers überfährt, sendet die Auswerteelektronik eine Signalspannung, die bis zu 2 Volt unter der Bordnetzspannung liegt, an das Motorsteuergerät. Daran wird erkannt, dass das Bremspedal betätigt ist.RAFahrwerkDie BremsenausstattungenMotor Bremse vorn in mm Bremse hinten in mm75 kW bis 118 kWBSS339_140TAS339_138VORABSTAND 16.02.2005RAØ 345 x 30 ab 132 kWgeschraubtes SchwenklagerVOS339_141NØ 310 x 22 S339_139 geschraubtes Schwenklager56DØ 312 x 25Ø 286 x 12Der NivomatDer Sachs Nivomat ist ein selbst aufpumpender Dämpfer, der als Mehrausstattung angeboten wird. Er setzt zu einem späteren Zeitpunkt ein und wird statt des konventionellen Dämpfers an der Hinterachse des Passat verbaut. Der Nivomat benötigt keine separaten Bauteile, da er die Relativbewegungen zwischen Hinterachse und Fahrzeugaufbau nutzt, um das Fahrzeug auf einem bestimmten Niveau zu halten. Durch den Nivomat steht für jeden Beladungszustand immer der volle Federweg zur Verfügung. Dieses gewährleistet einen optimalen Fahrkomfort und Fahrsicherheit. Außderdem wird der Verschleiß an den Achsen und Reifen gemindert.Bild wird nach dieser Vorlage gezeichnetBS VO RATAS339_153NVORABSTAND 16.02.200557DFahrwerkDie Räder und ReifenSommerbereifung Rad215/55 R16 93 H/VLeichtmetall235/45 R17 74 VNLeichtmetallWinterbereifung (schneekettentauglich) 205/55 R16 91 H/VTAStahl LeichtmetallReserveradMobilitäts-Set, besteht aus Reifenfüllflasche und Kompressor oderVORABSTAND 16.02.2005Notrad T125/70 R18 auf 3,5J x 18 odermit variablem Kofferraumboden ein vollwertiges Ersatzrad58VODetaillierte Informationen zu den Reifenkontrollsystemen finden Sie im Selbststudienprogramm 347 „Reifenkontrollsysteme“.RABSD205/55 R16 91 H/VStahl Leichtmetall6,5J x 16 ET 42 mm7J x 16 ET 45 mm7,5J x 17 ET 47 mm6,5J x 16 H2 ET 42 mmDer selbsttragende ReifenBeim Passat 2006 setzen selbsttragende Reifen ein. Diese Bridgestone RFT-Reifen (Run Flat Tire) bleiben auch bei völligem Druckverlust stabil. Das Fahrzeug kann bei einer Geschwindigkeit von maximal 80 Stundenkilometern noch bis zu 250 Kilometer Entfernung zurücklegen (je nach Beladung und Fahrzeug). Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Seitenwandverstärkung und neuartige, extrem hitzebeständige Gummimischungen. Ein verstärkter Wulstkern sorgt für sicheren Sitz des Reifens auf der Felge - auch bei totalem Druckverlust. Ein weiterer Vorteil ist: Bridgestone RFT-Reifen benötigen keine Spezialfelge und können einfach auf Standardfelgen aufgezogen werdenProtektor Lage Band/Streifen Aufbau des Reifens StahleinlagenRayon Karkassen LageBSStandard-Reifen selbsttragender ReifenTANLaufflächenmischungDS339_131 ohne Luftdruck S339_132RFT-KennzeichnungSeitenverstärkungDrahtkern/WulstkernWulstkeil/KernreiterReifenvergleichStandard-Reifenkonstruktion voller Reifendruckselbsttragende Reifenkonstruktion voller Reifendruckverstärkte Seitenwand ohne LuftdruckVORABSTAND 16.02.200559VORAElektrische AnlageDie Sicherungsboxen und Relaisplätze im BordnetzDie EinbauorteDas Bordnetz des Passat 2006 ist dezentral aufgebaut und deshalb mit dem Golf 2004 vergleichbar. Aufgrund der Vielzahl der elektrischen Verbraucher hat der Passat zusätzlich eine Sicherungsbox an der rechten Seite der Schalttafel. Die Verteilung der Sicherungsboxen und Relaisplätze auf unterschiedliche Einbauorte ermöglicht eine schnelle und genaue Fehlerdiagnose.Sicherungshalter, Schalttafel rechtsVORABSTAND 17.02.2005VORA60BSSicherungs- und Relaisbox, Motorraum links Streifensicherungen an der Sicherungs- und RelaisboxTANDBS VO RAS339_062 Relaisträger am BordnetzsteuergerätTANähere Informationen zur elektrischen Anlage entnehmen Sie bitte dem Selbststudienprogramm 340 „Der Passat 2006 Elektrische Anlage“.NRelaisträger am Bordnetzsteuergerät Sicherungshalter, Schalttafel linksDVORABSTAND 17.02.200561Elektrische AnlageDas Vernetzungs-KonzeptDamit ein reibungsloser Datenaustausch zwischen den einzelnen Steuergeräten gewährleistet ist, sind diese über verschiedene Datenbussysteme miteinander vernetzt. Das Diagnose-Interface für Datenbus J533 (Gateway) bildet die Schnittstelle folgender Datenbusse:● ● ● ● ●CAN-Datenbus AntriebVORABSTAND 17.02.200562VORACAN-Datenbus Komfort CAN-Datenbus Infotainment LIN-Datenbus CAN-Datenbus Sensor CAN-Datenbus Kombi CAN-Datenbus Diagnose CAN-Datenbusleitung K-Leitung LIN-Datenbusleitung serielle Datenleitung Zusätzlich zum CAN-Datenbus sind einige elektrische Komponenten über den LIN-Datenbus vernetzt.BSTACAN-Datenbus Antrieb CAN-Datenbus Komfort CAN-Datenbus Infotainment CAN-Datenbus Kombi CAN-Datenbus DiagnoseNDLegende D E221 G85 G273 G384 G397 G419 H8 J104 J136 J217 J220 J234 J255 J285 J345 J364 J386 J387 J388 J389 J393 J400 J412 J428 J431 J446 J492 J500 J503 J519 J521 J525 J527 J533 J540 J587 J604 J605 J738 J764 J788 NOx R T16 Zündanlass-Schalter Bedienungseinheit im Lenkrad Geber für Lenkwinkel Sensor für Innenraumüberwachung Geber für Fahrzeugneigung Sensor für Regen- und Lichterkennung ESP-Sensoreinheit Signalhorn für Diebstahlwarnanlage Steuergerät für ABS und EDS Steuergerät für Sitzverstellung mit Memory Lenksäulenverstellung Steuergerät für automatisches Getriebe Steuergerät für Motronic Steuergerät für Airbag Steuergerät für Climatronic Steuergerät im Schalttafeleinsatz Steuergerät für Anhängererkennung Steuergerät für Zusatzheizung Türsteuergerät Fahrerseite Türsteuergerät Beifahrerseite Türsteuergerät hinten links Türsteuergerät hinten rechts Zentralsteuergerät für Komfortsystem Steuergerät für Wischermotor Steuergerät für Bedienelektronik Handy Steuergerät für Abstandsregelung Steuergerät für Leuchtweitenregelung Steuergerät für Einparkhilfe Steuergerät für Allrad Steuergerät für Lenkhilfe Steuergerät mit Anzeigeeinheit für Radio und Navigation Steuergerät für Bordnetz Steuergerät für Beifahrersitzverstellung mit Memoryfunktion Steuergerät für Digitales Soundpaket Steuergerät für Lenksäulenelektronik Diagnose-Interface für Datenbus Steuergerät für elektro-mechanische Feststellbremse Steuergerät für Wählhebelsensorik Steuergerät für Luftzusatzheizung Steuergerät für Heckklappe Steuergerät für Bedienungseinheit Steuergerät für ELV Trennrelais für CAN-Bus Antrieb NOx-Sensor Radio Steckverbindung 16fach, DiagnoseanschlussBS VO RAS339_063 S339_063TANDVORABSTAND 17.02.200563Elektrische AnlageDer WechselrichterFür den Passat 2006 kann optional eine 230 V/50 Hz-Eurosteckdose bestellt werden. Zur Erzeugung der Wechselspannung ist ein Wechselrichter im Fahrzeug eingebaut, der fest mit der Steckdose verbunden ist. Diese Einheit befindet sich in der Mittelkonsole hinten anstatt des Cupholders.TAVORABSTAND 17.02.2005Die 230 V-Steckdose ist ohne Schutzkontakt ausgeführt und kann mit maximal 150 W-Dauerleistung betrieben werden. Als kurzfristige (2 min) Spitzenleistung können ca. 300 W abgenommen werden.NS339_064RABSMicroschalter KindersicherungVOAn der Steckdose kann nur Spannung abgegriffen werden, wenn der Motor läuft (Kl. 61). Außer der Signalleitung der Drehzahl ist der Wechselrichter mit einer Spannungsversorgung (Kl. 30) und einem Masseanschluss (Kl. 31) an das Bordnetz des Fahrzeuges angeschlossen. Eine galvanische Trennung gegenüber der Wechselspannungsebene ist vorhanden.U13 - Wechselrichter mit Steckdose, 12 V - 230 VDStatus LED (rot oder grün) S339_065 230 V-SteckdoseEs dürfen keine Reparaturen an 230 V-Anlagen durchgeführt werden. Daher muss bei einer defekten Steckdose oder einem defekten Wechselrichter die gesamte Baugruppe getauscht werden.64Das BordnetzDer Schalter für Zugang und Startberechtigung E415Der Schalter für Zugang und Startberechtigung ist Bestandteil des Fahrberechtigungssystems. Der Zündschlüssel ist ohne Schlüsselbart ausgeführt, da das Fahrzeug erstmalig nicht mit einer Drehbewegung, sondern mit einer Schubbewegung gestartet wird. Der Notschlüssel dient●● ● ●BS VO RAS339_066 Zündschlüssel S339_067 Notschlüssel Sperre zum Ver- und Entriegeln des eingesteckten NotschlüsselsTA●zum mechanischen Aufschließen der Fahrertür, wenn sich das Fahrzeug über die Funkfernbedienung nicht öffnen lässt zur Abschaltung des Beifahrerairbags zum Abschließen des Handschuhfaches zum Ver- und Entriegeln der Rücksitzbank und zur Aktivierung der Kindersicherung der hinteren TürenNDVORABSTAND 17.02.200565Heizung und KlimaanlageDie KlimatisierungDurch das neue Antriebskonzept mit einem quer eingebauten Motor kann auf das Gerätekonzept zurückgegriffen werden, das bereits beim Golf V, Touran und Caddy eingesetzt wird. Im neuen Passat kommen zwei unterschiedliche Anlagen zum Einsatz:●Für beide Anlagen wird ein konstruktiv gleiches Klimagerät verwendet, das der jeweiligen Fahrzeugausstattung angepasst wurde. Der wesentliche Unterschied liegt in der Betätigung der Luftklappenverteilung. Bei der 2C-Climatronic wird eine zusätzliche Frischluft-Staudruckklappe verbaut.●die halbautomatische Heizung und Klimaanlage „Climatic“ die Heizung und Klimaanlage 2C-“Climatronic“BS RALuftführung Fußausströmer hinten links Luftführung Fondausströmer MitteTAIndirekte BelüftungVORABSTAND 17.02.2005VONS339_073 Luftführung Fußausströmer hinten rechts66DDie BedienungUnterschiedlich sind die Bedieneinheiten, die je nach Ausstattung, in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind:● ● ●Die ClimaticDer gesamte Fahrzeuginnenraum ist bei der Climatic zu einer Klimazone zusammengefasst. Die gewünschte Temperatur wird am linken Drehsteller eingestellt.Durch die Überwachung von Ausblas- und Innenraumtemperatur kann die Climatic die voreingestellte Temperatur regeln.VODie Klappen zur Luftverteilung werden bei der Climatic über eine flexible Welle betätigt.Über die ECON-Taste wird die Klimaanlage ein- und ausgeschaltet. Im ECON-Betrieb wird ebenfalls der Zuheizer bei Fahrzeugen mit Diesel-Motoren ausgeschaltet. Das Klimagerät der Climatic hat eine kombinierte Frischluft-/Umluftklappe.S339_074VORABSTAND 17.02.200567RADer Drehsteller ist mit einem Potenziometer verbunden, das den Temperaturwunsch an das Steuergerät für Climatic weitergibt. Das Steuergerät sendet dann einen errechneten Wert für die Klappenstellung an den Stellmotor für die Temperaturklappe.BSTAS339_075NDmit oder ohne Sofortheiztaste für Wasserzusatzheizung mit oder ohne Potenziometer für Sitzheizung mit oder ohne Taste für FrontscheibenheizungHeizung und KlimaanlageDie 2C-ClimatronicDer Innenraum bei der 2C-Climatronic ist in zwei Klimazonen aufgeteilt. Das bedeutet, dass die Temperaturwünsche für Fahrer- und Beifahrerseite im Bereich von 16 °C bis 29,5 °C unabhängig voneinander eingestellt werden können. Die Teilung der Klimazonen geschieht durch zwei Temperaturklappen im Inneren des Klimagerätes. Alle Klappen, Luftverteilung sowie Temperatur werden über Stellmotoren mit integriertem Rückmeldepotenziometer betätigt. Das Halten der voreingestellten Innenraumtemperatur und die optimale Luftverteilung werden so vom Steuergerät für Climatronic geregelt und überwacht. Die 2C-Climatronic kann im Automatik-Modus oder manuell betrieben werden.NDS339_077 S339_076VORABSTAND 17.02.200568VOZusätzlich zur Climatic besitzt die 2C-Climatronic eine Frischluft-Stauklappe, die ab 100 km/h mit zunehmender Geschwindigkeit geschlossen wird, um die zugeführte Frischluftmenge konstant zu halten. Als weitere Funktion gibt es eine geschwindigkeitsabhängige Gebläseabsenkung, um bei geringer Geschwindigkeit die Strömungsgeräusche der Klimaanlage zu mindern. Dies wird bei Kühlfunktion durch Absenken der Ausblastemperatur und im Heizbetrieb durch Anhebung der Belüftungstemperatur ausgeglichen.Um bei ausgeschaltetem Kompressor und eingeschalteten Scheibenwischern das Beschlagen der Scheibe zu verhindern, wird die Defrostklappe automatisch weiter geöffnet, um mehr Luft an die Frontscheibe zu leiten.RABSTADie indirekte BelüftungDie 2C-Climatronic ist mit einer indirekten Belüftung ausgestattet. Ein oben auf das Klimagerät aufgesetztes Zwischenstück ermöglicht die Luftverteilung zwischen den Ausströmern in der Schalttafel Mitte und der indirekten Belüftung durch die elektrisch angetriebene Luftklappe für indirekte Belüftung. Diese Klappe wird durch den Stellmotor der indirekten Belüftungsklappe V213 betätigt. Der Stellmotor wird vom Steuergerät für Climatronic angesteuer. Die Temperatur wird vom Potenziometer für Stellmotor der indirekten Belüftungsklappe G330 erfasst, welches im Stellmotor integriert ist.●manuelle Betätigungindirekte BelüftungDZwischenstück für indirekte BelüftungS339_104TA● ●●zu den Ausströmern Schalttafel Mitte Stellmotor der indirekten Belüftungsklappe V213 LuftklappeAusströmer SchalttafeloberseiteLuftklappe für indirekte BelüftungAusströmer Schalttafel MitteDer Strömungsverlauf Die vom Klimagerät kommende Luft wird im Zwischenstück für indirekte Belüftung je nach Stellung der Luftklappe weitergeleitet: für die direkte Belüftung zu den Ausströmern in der Schalttafel Mitte sowie, für die indirekte Belüftung zu den Ausströmern in der SchalttafeloberseiteZwischenstück für indirekte Belüftungvom KlimagerätS339_079VORABSTAND 17.02.2005RAim Automatik-Modus der Climatronic wird nach Erreichen der Wunschtemperatur die Luftklappe im Zwischenstück für indirekte Belüftung vom Luftkanal der Ausströmer in der Schalttafel Mitte auf den Luftkanal der indirekten Belüftung automatisch umgeschaltet. im manuellen Modus kann die indirekte Belüftung über die „Pfeil Oben“-Taste am Klimabedienteil angesteuert werden.BSNAusströmer, Schalttafel Mitte zur indirekten Belüftung S339_122VO69Heizung und KlimaanlageDie Standheizung Thermo Top VDer neue Passat kann optional mit der Zusatzwasserheizung Thermo Top V ausgestattet sein. Die Zusatzheizung ist im Kotflügel vorn rechts unter dem Frontscheinwerfer verbaut. Sie übernimmt folgende Aufgaben als:● ● ●Standheizung zum Heizen des Fahrzeuginnenraums und zum Entfrosten der Fahrzeugscheiben Standlüftung zum Absenken der Innenraumtemperatur, wenn das Fahrzeug in der Sonne geparkt ist Zuheizer bei Fahrzeugen mit Otto- oder Diesel-Motoren (Serie Diesel-Motoren)VORABSTAND 17.02.2005VORABSS339_106Zusatzwasserheizung Thermo Top VGrundsätzliche Informationen zu Zusatzwasserheizungen entnehmen Sie bitte dem Selbststudienprogramm 280 „Der Phaeton - Zusatzwasserheizung und Zuheizer Thermo TOP C“.70TAFunkfernbedienung für ZusatzwasserheizungNDDer Aufbau●●WasseraustrittBrennluftgebläseVenturi-DüseSteuergerätBS RAS339_033 Wärmetauscher Kraftstoffeintritt Abgasaustritt BrennlufteintrittTANTemperaturfühlerD●Das Steuergerät der Zusatzwasserheizung ist im Heizgerät integriert. Die elektrischen Kontakte für das Brennluftgebläse sind direkt in das Steuergerät eingesteckt. Die Zusatzwasserheizung verfügt über einen zweiten NTC-Temperaturfühler, um die Wassertemperatur zu regeln und zu überwachen. Die Verbrennungsluft gelangt über eine Venturidüse in den Verbrennungsraum und reißt so den von der Dosierpumpe geförderten Kraftstoff aus der Kraftstoffleitung mit.elektrischer AnschlussDie Venturi-DüseDie Ansaugluft wird durch ein Keramikgehäuse geleitet, welches als Venturidüse geformt ist. Dadurch wird die vom Brennluftgebläse geförderte Luft auf ca. 50 m/s beschleunigt. Der ankommende Kraftstoff wird so aus der Kraftstoffleitung gerissen und verwirbelt. Zur Kraftstoffvorwärmung und Aktivierung der Thermo Top V können Sie sich im Selbststudienprogramm 318 „Der Golf 2004“ informieren.VORABSTAND 17.02.200571VODie Radioanlagen im Passat 2006Das Radio RCD 300● ●● ●TANS339_070 S339_071●● ● ● ● ● ●VORABSTAND 17.02.2005Das Radio RCD 50072VODas Radio RCD 500 im Passat 2006 hat folgende Funktionen: vier Lautsprecherkanäle (je 20 Watt) RDS FM/AM-Europa-Radio (AM ohne LW) Anzeige der gespeicherten Sender mit RDSNamen im Display FM-2-Tuner-Phasen-Diversity Steuerung über MFL und MFA integrierter 6fach CD-Wechsler Steuerung für externen 6fach CD-Wechsler Telefonsteuerung (Freisprechen) GALA Traffic Information Memory (TIM) fahrzeugtypspezifische Klanganpassung Eigendiagnose inkl. Lautsprecherdiagnose Transport-Mode optional externer Soundverstärker anschließbar●●●● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●RA●zwei oder vier Lautsprecherkanäle (je 20 Watt) RDS FM/AM-Europa-Radio (AM ohne LW) Anzeige der gespeicherten Sender mit RDSNamen im Display FM-2-Tuner-Diversity Steuerung über Multi-Funktions-Lenkrad (MFL) und Multi-Funktions-Anzeige (MFA) integriertes Signal-CD-Laufwerk Steuerung für externen 6fach CD-Wechsler Telefonsteuerung (Freisprechen) GALA Eigendiagnose inkl. Lautsprecherdiagnose Transport-Mode Fahrschulfunktion (Anzeige von Blinkfunktion und Geschwindigkeit über das Display)BSDAls Standard-Radioanlage für Privatkunden ist das Radio RCD 300 erhältlich. Es besitzt folgende Funktionen:Das Radio Navigationssystem MFD 2Für den Passat 2006 ist auch ein Radiosystem mit integriertem Navigationssystem erhältlich. Die Bedienungsabläufe ähneln dem RadioNavigationssystem aus dem Touareg. Es bietet unter anderem folgendes:● ● ● ● ●● ● ● ● ● ● ●BSMulti-Farbdisplay (MFD) dynamische Verkehrsführung vier Lautsprecherkanäle (je 20 Watt) RDS FM/AM-Europa-Radio (AM ohne LW) Anzeige der gespeicherten Sender mit RDSNamen im Display externe Diversity-Umschaltbox Steuerung über MFL und MFA Steuerung für externen 6fach CD-Wechsler Telefonsteuerung (Freisprechen) GALA TIM Eigendiagnose inkl. LautsprecherdiagnoseTANS339_072DVORABSTAND 17.02.200573Für den Aus- oder Einbau eines Radios muss der Abdeckrahmen abgenommen werden, um an die dahinter liegende Verschraubung zu gelangen.VOWeitere Informationen über Radios entnehmen Sie bitte dem Selbststudienprogramm 342 „Radioanlagen“.RA74VORABSTAND 17.02.2005NotizenVO TA NRA BS DVO RA BS TA N DVORABSTAND 17.02.200575339VORABSTAND 17.02.2005© VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg Alle Rechte sowie technische Änderungen vorbehalten. 000.2811.54.00 Technischer Stand 03.2005 Volkswagen AG Service Training VK-21 Brieffach 19