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SSP 032 Skoda Fabia

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Service ·koda FabiaInformationen zur Technik32Selbststudienprogramm Ein Name – der verpflichtet!Seit 1905 ist bei ŠKODA die Entwicklung von Automobilen beheimatet. Die Fachpresse schrieb damals begeistert über den Laurin & Klement Typ A: „Solide gebaut, zuverlässig und schnell!“SP32_13LAURIN & KLEMENTDiese Prämissen prägten die Entwicklung der beständigen „Autos für den Alltag“ bis heute.ŠKODA FELICIASP32_14Als erste Marke im Konzern wird mit dem Škoda Fabia die neue Kleinwagen-Plattform A04 produziert, mit der an die bewährte ŠKODA-Tradition angeknüpft wird. Škoda Fabia – modern und dennoch zeitlos – kompakt und doch geräumig – sportlich und elegant – robust, gediegen und trotzdem attraktivSP32_107ŠKODA FABIAWir möchten Ihnen in diesem Heft die Technik dieses neuen Fahrzeuges vorstellen und einen ersten Überblick über Neuheiten geben.Für detaillierte Informationen stehen Ihnen weitere Selbststudienprogramme zur Verfügung.2 InhaltDer Fabia Motor-/Getriebekombinationen Motoren Getriebe Kraftstoffanlage Fahrwerk Lenkung Bremsanlage Elektrik Heizung/Lüftung Klimaanlage Service Abmessungen ŠKODA-Logo 4 12 14 20 24 27 30 33 36 44 48 52 54 56Servicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIAServicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIAServicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIAService Servicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIA xxxxxxxxxxxxxxxx FABIAService Servicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIA xxxxxxxxxxxxxxxx FABIAS e r v i c eXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXHinweise zu Inspektion und Wartung, Einstell- und Reparaturanweisungen finden Sie im Reparaturleitfaden.3 Der FabiaEin erster ÜberblickDer Fabia ist das erste Fahrzeug im Konzern auf der Kleinwagenplattform A04. In Sachen Sicherheit, Qualität, Motorisierung, Fahrwerk und Ausstattung ist der Kleine aus Mladá Boleslav ganz groß.SP32_087 Motoren stehen bei Serienbeginn zur Wahl.SP32_42Eine neue Generation von Servolenkungen kommt zum Einsatz.SP32_36SP32_52Vorderachse – McPhersonFederbein, ScheibenbremseSicherheitslenksäule - in Höhe und Länge verstellbar4 Unter der aerodynamisch gestalteten Karosserie verbergen sich eine Vielzahl technischer Neuerungen.SP32_91Dezentrales Bordnetz – neue Komponenten der Elektrik, CAN-BUS, On-Board-DiagnoseSP32_87SP32_97Neues Heizungs-Lüftungssystem, auf Wunsch automatische KlimaanlageSP32_95SP32_38Sicherheitskarosserie, Gurtstraffer und Airbag machen die Sicherheit ganz groß.Hinterachse – Verbundlenkerachse, Scheibenbremse bei höherer Motorisierung5 Der FabiaFahrzeugsicherheitSP32_97Elemente der aktiven Sicherheit – – – – – hohe Fahrstabilität durch optimiertes Fahrwerk leistungsfähige Motoren zuverlässige, reichlich dimensionierte Bremsen als Option ABS-Ergänzung gute Rundumsicht durch große Scheiben, beheizbare Heckscheibe, Scheibenwischer mit Intervallschaltung, einstellbare Außenspiegel ausgewogenes Lichtkonzept – sehen und gesehen werden ergonomisch angeordnete Bedienelemente, Fahrersitz und Lenkrad individuell einstellbar, Servolenkung Kindersicherung an den hinteren TürenElemente der passiven Sicherheit – – – – – – – Fahrgastzelle aus hochfesten Materialien Full-size-Fahrerairbag Beifahrer-Airbag ab Ausrüstungsstufe Comfort Seitenairbag als Option vorn höhenverstellbare Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzer hinten 3-Punkt-Sicherheitsgurte, für 5. Sitz 2-Punkt-Beckengurt Kopfstützen vorn und hinten, vorn höhenund neigungseinstellbar, hinten höheneinstellbar Verankerungspunkte für Kindersitz System Isofix Verzurrösen im Kofferraum Automatische Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr bei Airbagauslösung– –– – ––Das Fahrzeug erfüllt alle Forderungen für Neuwagen-NCAP (New Car Assessment Program) der heutigen und künftigen internationalen Sicherheitsvorschriften.6 Aerodynamikcw = 0,31SP32_74Eine strömungsgünstige Karosserieform hat auf den Kraftstoffverbrauch enormen Einfluß. Außerdem wird der Fahrkomfort positiv beeinflußt – geringe Windgeräusche! Deshalb war die aerodynamische Entwicklung der Karosserie von besonderer Wertigkeit. Unter anderem wurde das anspruchsvolle Ziel erreicht durch: – Aerodynamisch geformte Stoßfänger vorn und hinten und integrierter Spoilerkante vorn kleine Spalt- und Fugenmaße flächenbündiger Einbau von Scheiben und Scheinwerfern wenig zerklüfteter Unterboden Motorraumabdeckung von unten Heckklappe mit integrierter SpoilerkanteDer Luftwiderstandsbeiwert cw ist das Maß für aerodynamische Formgüte. Mit einem cw-Wert von 0,31 konnte ein ausgezeichneter Wert gegenüber Mitbewerbern erreicht werden. Mit der aerodynamischen Feinoptimierung ist es gelungen, das für den Luftwiderstand maßgebende Produkt cw x F, mit 0,60 m2 zu erreichen.F = projizierte Fahrzeugfläche– –– – –F = 1,93 m2SP32_757 Der FabiaKarosseriestrukturSP32_96Sicherheitszelle + Deformationszonen + Direktverklebte Front- und Heckscheibe +Sicherheitszelle als steife Fahrgast-(Sicherheits-)Zelle bringt formstabilen Überlebensraum. Deformationszonen als definierte, verformungsweiche Zonen nehmen Aufprallenergie auf. Direktverklebte Front- und Heckscheibe formschlüssig, außenbündig in die Karosserie eingebunden, erhöhen die dynamische Stabilität. Korrosionsschutz durch vollverzinkte Karosserie und Wasserlackierung erlaubt eine 10-Jahres-Gewährleistung gegen Durchrostung auf die Karosserie.Korrosionsschutz=Geltende Sicherheitsvorschriften =Alle Forderungen für neue Fahrzeuge erfülltErhöhte passive SicherheitZum Vorteil der Nutzer8 SP32_108Die verwindungssteife Fahrgastzelle ist das Ergebnis aus der Kombination verschiedenster Profilquerschnitte mit Versteifungen und Verstärkungen. Die Grafik zeigt die wichtigsten Profilquerschnitte des Karosserie-Grundkörpers.–Längs- und Querträger im Heckbereich leiten beim Heckcrash auftretende Kräfte nach vorn weiter. Hinten sitzende Personen werden geschützt. Bodenbereich mit Tank wird weitestgehend deformationsfrei gehalten. Die B-Säule ist breitflächig in den Schweller eingebunden. Regenrinnen versenkt Karosserieaußenteile groß und stark gerundet Fließender Übergang Motorhaube – Frontscheibe – Dach– Schwerpunkte bei der Gestaltung der Karosseriestruktur: – – Bis zur Karosseriemitte durchgehende vordere Längsträgerstruktur. Quer- und Diagonalversteifungen im Türrohbau schützen den Insassen beim Seitencrash. Fußraumquerträger – dient der Kräfteweiterleitung beim Seitencrash ––––Die Crashs zur Bestätigung der international gültigen Sicherheitsnormen erfolgten mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 64 km/h, wobei 50 km/h die Norm beinhaltet.9 Der FabiaDas Rückhaltesystem und die AirbagsSP32_95Zur Serienausstattung gehören: – – Fahrerairbag, ca. 60 l Volumen vorn 3-Punkt-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzer, höheneinstellbar. Gurtstraffer in Verbindung mit Seitenairbag werden elektrisch, ohne Seitenairbag mechanisch gezündet. hinten 3-Punkt-Sicherheitsgurte, für 5. Sitz mit 2-Punkt-Beckengurt 3-Punkt-Sicherheitsgurte sind als Rollgurte ausgelegt vordere Kopfstützen neigungs- und höhenverstellbar, hintere höhenverstellbar Verankerungspunkte für Kindersitz Isofix auf der Fondsitzbank Verzurrösen für Gepäck im KofferraumAb Ausstattungsumfang Comfort gehört ein Beifahrerairbag, ca. 100 l Volumen, zur Ausrüstung. Auf Wunsch sind Seitenairbags, 12 l Volumen, erhältlich. Fahrerairbag, Beifahrerairbag, Seitenairbag und Gurtstraffer werden vom Airbag-Steuergerät elektrisch ausgelöst. Für die Seitenairbags sind dazu rechts und links unter den Sitzen BeschleunigungsSensoren vorhanden. Die Verzögerung für die Airbags wird im Airbag-Steuergerät aufgenommen. Beim Auslösen der Airbags wird die Kraftstoffzufuhr zum Motor automatisch unterbrochen.––––––10 Das AirbagsystemDie Airbags werden in Abhängigkeit von der auftretenden Verzögerung, dem Aufprallwinkel und der Aufprallseite ausgelöst. Gurtstraffer wirken beim Frontalaufprall.Crash von vorn Airbags für Fahrer und Beifahrer werden ausgelöst. Gurtstraffer beseitigen die Gurtlose. Die Kraftstoffzufuhr wird automatisch unterbrochen, die Warnblinkanlage und die Innenbeleuchtung werden eingeschaltet. Die Türen werden automatisch entriegelt.SP32_92Crash seitlich Es wird nur der Seitenairbag auf der Crashseite ausgelöst. Reparaturkosten zur Unfallinstandsetzung werden erheblich reduziert. Die Kraftstoffzufuhr wird automatisch unterbrochen, die Warnblinkanlage und die Innenbeleuchtung werden eingeschaltet. Die Türen werden automatisch entriegelt.SP32_9411 Motor-/GetriebekombinationenMotorkennbuchstabe Hubraum Leistung Motormanagement Abgasnorm ARV/ATY 1,0 l 37 kW/50 PS Simos 3PB ARV/EU2 ATY/D4; EU4 AME 1,4 l 50 kW/68 PS Simos 3PB EU2 ATZ 1,4 l 50 kW/68 PS Simos 3PA D4 EU4SP32_07SP32_08SP32_08Hinweis: Die Übersicht entspricht den Motorenvarianten zu Beginn der Serienfertigung. Erweiterungen sind vorgesehen, z. B. 2,0 l/88 kW-Motor. Abgasnorm EU4 ab dem Jahre 2005 in Kraft!SP32_05Getriebe 002 (mit technischen Verbesserungen)12 AUA 1,4 l 55 kW/75 PS Magneti Marelli 4LV EU4AUB 1,4 l 74 kW/100 PS Magneti Marelli 4LV EU4ASY 1,9 l 47 kW/64 PS SDI EU3ATD 1,9 l 74 kW/100 PS TDI EU3SP32_22SP32_22SP32_24SP32_99SP32_06SP32_102Getriebe 02T (eine Neuentwicklung für Drehmomente bis 200 Nm)Getriebe 02R (das bekannte Getriebe 02J, angepaßt an den FABIA für Drehmomente bis 250 Nm) 13 Motoren1,0 l-Motor (37 kW) ARV/ATYDie Motormechanik – – Kurbelwelle 3-fach gelagert Antrieb der untenliegenden Nockenwelle mit einer Doppelrollenkette– Ventiltrieb über Stößel, Stößelstangen und Kipphebel, hydraulischer Ventilspielausgleich – – „nasse“ Grauguß-Zylinderlaufbuchsen Zylinderblock aus Aluminium-DruckgußWeitere Informationen finden Sie im SSP 35.SP32_07Das Motormanagement – – – – Multipoint Einspritzung Simos 3PB ruhende Hochspannungsverteilung sequentielle Einspritzung Geber für Motordrehzahl und OT-Erkennung und NockenwellenpositionssensorTechnische Daten Bauart: Ventile pro Zylinder: Hubraum: Bohrung: Hub: VerdichtungsVerhältnis: Nennleistung: Max. Drehmoment: Abgasreinigung: Abgasnorm:SP32_174 Zyl.-Reihenmotor 2 997 cm3 72 mm 61,2 mm 10 : 1 37 kW/5000 min-1 84 Nm/3250 min-1 Katalysator, Lambdaregelung ARV/EU2 ATY/D4; EU4 Benzin bleifrei 95 ROZ (91 möglich, mit Leistungsminderung)100020003000 n (1/min)400050006000Kraftstoff:14 1,4 l-Motor (50 kW) AME/ATZDie Motormechanik Der mechanische Aufbau des Motors ist identisch mit dem 1,4 l/44 kW-Motor. Informationen dazu finden Sie im SSP 27. Änderungen beziehen sich auf die Software im Motormanagement.SP32_08Das Motormanagement – – – Multipoint Einspritzung Simos 3PB/3PA ruhende Hochspannungsverteilung sequentielle EinspritzungTechnische Daten Bauart: Ventile pro Zylinder: Hubraum: Bohrung: Hub: VerdichtungsVerhältnis: Nennleistung: Max. Drehmoment: Abgasreinigung: 4 Zyl.-Reihenmotor 2 1397 cm3 75,5 mm 78 mm 10 : 1 50 kW/5000 min-1 120 Nm/2500 min-1 2 Katalysatoren, Lambdaregelung, ATZ mit 2. Lambdasonde AME/EU2; ATZ/D4; EU4 Benzin bleifrei 95 ROZ (91 möglich, mit Leistungsminderung)15100020003000 n (1/min)400050006000Abgasnorm:SP32_18Kraftstoff: Motoren1,4 l-Motor (55 kW) AUAEin Vertreter der neuen Motorengeneration, neue Technik kombiniert mit Leichtbau. Die Motormechanik – – Kurbelgehäuse aus Aluminium-Druckguß Eingegossene Grauguß-Zylinderlaufbuchsen Zylinderkopf mit Nockenwellengehäuse, 2 obenliegende Nockenwellen Auslaßnockenwelle über einen Zahnriemen angetrieben Ventilbetätigung über Rollenschlepphebel Duocentric-Ölpumpe, direkt am vorderen Zapfenbereich der Kurbelwelle angeordnet––– –SP32_22Weitere Informationen finden Sie im SSP 35.Das Motormanagement – Multipoint Einspritzung Magneti-Marelli 4LV sequentielle Einspritzung ruhende Hochspannungsverteilung– –Technische Daten Bauart: Ventile pro Zylinder: Hubraum: Bohrung: Hub: VerdichtungsVerhältnis: Nennleistung: Max. Drehmoment: Abgasreinigung:1000 2000 3000 n (1/min) 4000 5000 60004 Zyl.-Reihenmotor 4 1390 cm3 76,5 mm 75,6 mm 10,5 : 1 55 kW/5000 min-1 126 Nm/3800 min-1 2 Katalysatoren, 2 Lambdasonden, Abgasrückführung EU4 Benzin bleifrei 95 ROZ (91 möglich, mit Leistungsminderung)SP32_19Abgasnorm: Kraftstoff:16 1,4 l-Motor (74 kW) AUBDie Motormechanik – – Basis ist der 1,4 l/55 kW-Motor Unterschiede zu diesem in Kolben mit höherer Festigkeit Zylinderkopf mit größeren Ansaug- und Abgaskanälen, Ansaugmodul angepaßt Steuerzeiten den Nockenwellen angepaßt modifizierte Abgasanlage Aluminium-Ölwanne bewirkt größere Steifigkeit des leistungsstärkeren AntriebsaggregatesSP32_22Weitere Informationen finden Sie im SSP 35.Das Motormanagement – Multipoint Einspritzung Magneti-Marelli 4LV sequentielle Einspritzung ruhende Hochspannungsverteilung– –Technische Daten Bauart: Ventile pro Zylinder: Hubraum: Bohrung: Hub: VerdichtungsVerhältnis: Nennleistung: Max. Drehmoment: Abgasreinigung: 4 Zyl.-Reihenmotor 4 1390 cm3 76,5 mm 75,6 mm 10,5 : 1 74 kW/6000 min-1 126 Nm/4400 min-1 2 Katalysatoren, 2 Lambdasonden, Abgasrückführung EU4 Benzin bleifrei 98 ROZ (95 möglich, mit Leistungsminderung)17100020003000 n (1/min)4000500060007000Abgasnorm: Kraftstoff:SP32_20 Motoren1,9 l-Motor (47 kW) ASYDie Motormechanik – – – – – Saugdieselmotor Motorblock aus Grauguß Aluminium Zylinderkopf fünffach gelagerte Kurbelwelle obenliegende Nockenwelle, Ventile direkt von der Nockenwelle gesteuert (OHC) Ölfilter mit Ölkühler Unterdruckpumpe zur Erzeugung des Arbeitsunterdruckes für Bremskraftverstärker Saugrohrklappe, elektrisch betätigt Antrieb der Nockenwelle und Verteilereinspritzpumpe mit Zahnriemen– –SP32_24– –Das Motormanagement – – – Einspritzhydraulik mit elektronischer Steuerung EDC 15 Verteilereinspritzpumpe Bosch elektrische GaspedalbetätigungTechnische Daten Bauart: Ventile pro Zylinder: Hubraum: Bohrung: Hub: VerdichtungsVerhältnis: Nennleistung: Max. Drehmoment: Abgasreinigung:1000 2000 3000 n (1/min) 4000 5000 60004 Zyl.-Reihenmotor 2 1896 cm3 79,5 mm 95,5 mm 19,5 : 1 47 kW/4000 min-1 125 Nm bei 1600 ... 2800 min-1 Abgasrückführung, Oxydationskatalysator EU3 Diesel, min. CZ 49 PME, min. CZ 48SP32_21Abgasnorm: Kraftstoff:18 1,9 l-Motor (74 kW) ATDDie Motormechanik – – Turbodieselmotor mit Ladeluftkühlung Tandempumpe für Kraftstoffversorgung und Unterdruckversorgung Graugußgehäuse Tassenstößel mit hydraulischem Ventilspielausgleich Jeder Zylinder hat eine Pumpe-DüseEinheit, keine Verteilereinspritzpumpe. Hoher Einspritzdruck von 205 MPa (2050 bar). Kühlung des rückfließenden Kraftstoffes über eine Kühlplatte am Fahrzeugboden– –––SP32_99Weitere Informationen finden Sie im SSP 36.Das Motormanagement – – – Elektronic Diesel Control Bosch EDC 15P Pumpe-Düse-EinspritzungTechnische Daten Bauart: Ventile pro Zylinder: Hubraum: Bohrung: Hub: VerdichtungsVerhältnis: Nennleistung: Max. Drehmoment: Abgasreinigung: Abgasnorm: Kraftstoff:1000 2000 3000 n (1/min) 4000 5000 60004 Zyl.-Reihenmotor 2 1896 cm3 79,5 mm 95,5 mm 19,5 : 1 74 kW/4000 min-1 240 Nm bei 1900... 2400 min-1 Abgasrückführung, Oxidationskatalysator EU3 Diesel, min. CZ49 PME, min. CZ48SP32_10019 GetriebeGetriebe 02TNeu!Wählen und Schalten nach dem Einheits-SchaltschemaR135SP32_06SP32_112Das Getriebe ist eine Neuentwicklung und konzipiert für eine Drehmomentübertragung bis 200 Nm.Getriebekennzeichnung 02TA für Benzinmotoren 55 und 74 kW 02TB für Dieselmotor 47 kW Unterscheidung nur in der inneren Übersetzung. Technische Merkmale – – 5-Gang Schaltgetriebe Kupplungsbetätigung hydraulisch, aufgebaut analog Getriebe 002 – Doppelsynchronisierung des 1./2. Ganges (bessere Schaltqualität) Innere Schaltung (die Schaltgabeln) ist als Schwingenschaltung ausgelegt; Schaltwelle greift von oben in das Getriebe ein Getriebeölfüllung für gesamte Betriebsdauer, kein Ölwechsel erforderlich Ölkontrollschraube im Bereich des Ausgleichgetriebes–– Schaltgetriebe und Achsantrieb bilden eine Baueinheit, zur Gewichtsreduzierung neue Materialien eingesetzt – – Nadellagerung für Schalträder, damit wurde die innere Reibung verringert –2024 Neu!Der Tachoantrieb Der Antrieb des Tachometers erfolgt ohne mechanische Zwischenstufen. Kein Tachorad, keine Tachowelle. Die Information zur Fahrgeschwindigkeit wird direkt am Ausgleichsgetriebegehäuse vom Geber für Geschwindigkeitsmesser G22 abgenommen. Das Ausgleichsgetriebegehäuse hat dazu Bezugsmarken. Der Geber für Geschwindigkeitsmesser sitzt anstelle der Tachowelle am Getriebe.Geber für Geschwindigkeitsmesser G22Bezugsmarken am AusgleichsgetriebegehäuseSP32_23Die Information geht elektrisch als Impulse des Gebers zum Steuergerät im Schalttafeleinsatz. Sie wird dort zur Anzeige der Geschwindigkeit und Wegstrecke aufbereitet. Vorteil: Höchste Anzeigegenauigkeit und LaufruheWeitere Informationen zum Getriebe finden Sie im SSP 37.SP32_10121 GetriebeGetriebe 002Getriebekennzeichnung 002H für Motoren 1,0 l/37 kW 002G für Motoren 1,4 l/50 kW Unterscheidung liegt in der inneren Übersetzung Das Getriebe ist eine Weiterentwicklung des im SSP 27 beschriebenen Getriebes.Merkmale der technischen Änderungen – Die Schaltbewegungen werden von oben in das Getriebe eingeleitet. Oben auf dem Getriebe befindet sich ein Schaltdeckel, der die Schaltwelle für die innere Schaltung und die Umlenkung der Schaltbewegung aufnimmt. Das Schalten der Gänge erfolgt über Schaltschwingen, das Schaltschema ist dem Einheitsschema angepaßt. Die äußere Schaltung wurde vereinfacht. Sie ist ähnlich dem Prinzip der Seilzugschaltung im OCTAVIA. Am Schaltdeckel ist ein Arretierstift angebracht. Mit diesem kann die Schaltwelle in einer vordefinierten Position fixiert werden. Dadurch ist das Justieren der Seilzugschaltung wesentlich vereinfacht worden.SP32_05––R13524–SP32_112–Schaltdeckel Schaltwelle wählen schaltenSP32_2522 SchaltungDie Übertragung der Schaltbewegung vom Schalthebel in das Getriebe erfolgt bei allen Getrieben mit zwei Seilzügen. Das Prinzip der Umsetzung der Schaltbewegungen vom Handschalthebel auf den Getriebeschalthebel ist analog wie beim OCTAVIA.54 3 1 R2SP32_26wählen schaltenSP32_27AggregatelagerungDie Aggregatelagerung entspricht der vom OCTAVIA bekannten Pendellagerung (3 PunktLagerung). Motor- und Getriebelager sind um die Drehachse des Antriebsaggregates angeordnet. Die Pendelstütze nimmt Zug- und Druckkräfte auf. Die Lagerkonsole sind auf den jeweiligen Motortyp abgestimmt.Motorlager mit Konsole Getriebelager mit KonsoleSP32_28Pendelstütze23 KraftstoffanlageKraftstoffbehälterAktivkohlebehälter Ausgleichsbehälter (Betriebsentlüftung, Betankungsentlüftung) KraftstoffEinfüllstutzenKraftstoff-FördereinheitKraftstoff-Filter mit DruckreglerSP32_30Der Kraftstoffbehälter ist aus Kunststoff. Sein Füllvolumen beträgt ca. 45 Liter. Wichtig! Kraftstoffbehälter, Einfüllstutzen und 2 Ausgleichsbehälter (Betriebsentlüftung, Betankungsentlüftung) sind ein Teil. Sie können nicht getrennt werden. Die Kraftstoff-Fördereinheit befindet sich im Kraftstoffbehälter.Unmittelbar am Kraftstoffbehälter befinden sich – – der Kraftstoff-Filter der Aktivkohlebehälter.Beide sind über flexible Kunststoffleitungen mit dem Kraftstoffbehälter verbunden. Bestandteil des Kraftstoff-Filters ist der Kraftstoffdruckregler, der nicht mehr am Kraftstoffverteiler des Motors plaziert ist.24 TankentlüftungssystemEntlüftungsventil Bleifreiklappe EntlüftungsleitungZapfpistoleVerschlußdeckel SchwerkraftventilBetankungsentlüftungsbehälter Betriebsentlüftungsbehälter Vorlaufleitung, schwarz Rücklaufleitung, blau KraftstoffFilter AktivkohlebehälterMSP32_45zum Motorzum MotorDer Aktivkohlebehälter sitzt nicht wie beim Vorgänger im Radhaus hinten links, sondern hinter der Radhausschale hinter dem rechten hinteren Kotflügel. Entlüften beim Betanken Beim Abnehmen des Verschlußdeckels wird durch das Entlüftungsventil die Entlüftungsleitung zum Betriebsentlüftungsbehälter automatisch verschlossen. Kraftstoffdämpfe aus dem Kraftstoffbehälter gelangen beim Betanken somit nicht nach außen. Die Bleifreiklappe wird von der Zapfpistole geöffnet. Die Luft aus dem Kraftstofftank wird beim Betanken zum Betankungsentlüftungsbehälter und von dort zum Einfüllstutzen geleitet. Entlüften im Betrieb Die Bleifreiklappe sperrt durch Federkraft den Einfüllstutzen ab. Der Verschlußdeckel auf dem Einfüllstutzen drückt das Entlüftungsventil auf. Kraftstoffdämpfe, die sich durch Wärmeeinflüsse bilden, strömen in den Betriebsentlüftungsbehälter. Durch das geöffnete Entlüftungsventil und den nach außen verschlossenen Einfüllstutzen gelangen sie über das Schwerkraftventil zum Aktivkohlebehälter und werden dort gebunden.25 KraftstoffanlageKraftstoff-Filter mit DruckregelventilKraftstoff-Filter und Druckregelventil sind ein kombiniertes Bauteil. Es ist unmittelbar am Kraftstoffbehälter angeordnet und teilt sich in eine Federkammer und eine Filterkammer. Die Kraftstoffpumpe pumpt Kraftstoff in die Filterkammer, das Druckregelventil regelt einen Systemdruck von 3 bar (0,3 MPa) ein, der in der Kraftstoffverteilerleiste an den Einspritzventilen wirkt. Der Kraftstoff wird dem Filter über eine Paßscheibe zugemessen, um den Druck aufrechtzuerhalten. Steigt der Druck über 3 bar (0,3 MPa), öffnet das Regelventil zur Federkammer. Zu viel geförderter Kraftstoff fließt auf kurzem Wege ungefiltert durch das Regelventil in den Kraftstofftank zurück, ohne den Umweg über den Motorraum nehmen zu müssen.Federkammer Rücklauf zum Kraftstoffbehälter FilterkammerNeu!SP32_31Regelventilzum Motor Vorlauf von der KraftstoffpumpeSP32_32Vorteile: Es entfällt die Rücklaufleitung vom Motor zum Kraftstoffbehälter. Der zurückfließende Kraftstoff wird weniger erwärmt, die Temperatur im Kraftstofftank wird niedriger, die verdampfende Kraftstoffmenge verringert sich. Zurückfließender Kraftstoff wird nicht gefiltert, Betriebsdauer des Filters verlängert sich.Hinweis: Am Motor ist das Einspritzsystem entsprechend umgestellt. Der Motor hat jetzt einen nicht durchströmten Kraftstoffverteiler.26 FahrwerkDas Fahrwerk – im ÜberblickNeue Vorderachse – – – – – McPherson-Federbein Aggregateträger Aggregateträger-Konsol Achslenker GleichlaufgelenkwellenSP32_36Neue Radlagereinheit der Vorderachse –SP32_37zweireihiges Schrägkugellager, mit integrierter RadnabeNeue Hinterachse – – –SP32_38Verbundlenkerachse doppelwandiges Trägerprofil Feder und Dämpfer hintereinander angeordnetVorderradbremse – –SP32_39generell Scheibenbremsen innenbelüftetHinterradbremse – –SP32_40Trommelbremse für Grundausstattung Scheibenbremse bei leistungsstärkeren MotorenLenkung – –SP32_42Zahnstangenlenkung Elektrohydraulische Servolenkung nach neuem Funktionsprinzip ab Motorisierung mit 47 kWNeue Lenksäule – – Sicherheitslenksäule in Höhe und Länge verstellbarSP32_5227 FahrwerkSP32_98Vorderachse– – – – – – Radführung über McPherson-Federbein mit Leichtbau-Elementen (Aggregateträger-Konsole aus Aluguß) Stabilisator neue Radlagergeneration Achsmutter aus Blech mit Innensechskant, nur einmal zu verwenden! Sensorring für ABS als Impulsrad mit Lesespur, als Teil der Radlagerdichtung in das Radlager eingepreßt Das neue Radlager der Vorderachse – – ein zweireihiges Schrägkugellager mit integrierter Radnabe Vorspannung ist durch Verbördeln des Lagerinnenringes mit der Radnabe vorgegeben. Positionieren des Radlagers im Radlagergehäuse durch Ring mit Haltenasen. Diese rasten beim Einpressen in eine Nut im Radlagergehäuse ein.–28 LageraußenringRadlagergehäuseLagerinnenringRadnabeSensorring ABS Ring mit HaltenasenSP32_37Hinweis: Beim Ausbau brechen die Haltenasen ab. Neues Radlager erforderlich. Einbau des neuen Lagers nur über den Lageraußenring mit dem neuen Spezialwerkzeug T10064 vornehmen!Hinterachse– Die Hinterachse ist eine Verbundlenkerachse. Das doppelwandige Trägerprofil ergibt einen hohlen Grundkörper und verleiht der Achse eine hohe Stabilität. Die Anordnung von Feder und Dämpfer hintereinander bringt im Gepäckraum des Fahrzeuges eine größere Durchladebreite als beim herkömmlichen Federbein. Spur und Sturz sind konstruktiv vorgegeben. Die Lagerböcke zur Achsbefestigung sind mit der Karosserie verschweißt. Einstellungen sind nicht vorgesehen. – Die Befestigung der Achse erfolgt über schräggestellte, spurkorrigierende Gummilager, wie sie vom OCTAVIA bekannt sind. Diese Maßnahme entkoppelt zum einen die Achse akustisch vom Karosseriekörper, Rollgeräusche von den Rädern werden unterdrückt. Zum anderen wird durch die Schrägstellung des Lagers in Verbindung mit der speziellen Gestaltung bei Kurvenfahrt eine Spurkorrektur erreicht, die Kurvenfahrt optimiert. – Sensorring für ABS als Signalrad mit Lesespur–––29 LenkungElektrohydraulische ServolenkungNeu!LenkwinkelsensorServolenkgetriebeMotorpumpenaggregatSP32_02Fahrzeuge ab einer Motorisierung von 47 kW erhalten generell die neue elektrohydraulische Servolenkung. Bei der herkömmlichen bekannten Servolenkung wird der Systemdruck mit einer hydraulischen Pumpe aufgebaut, die vom Fahrzeugmotor ständig angetrieben wird. Beim neuen Lenksystem wird die Hydraulikpumpe durch einen Elektromotor angetrieben und ist vom Fahrzeugmotor mechanisch unabhängig.Der übrige Aufbau der elektrohydraulischen Servolenkung ist der konventionellen ähnlich. Die hydraulische Steuerung ist analog. Neu ist die lenkwinkelabhängige Lenkkraftunterstützung. Dafür ist über dem Lenkgehäuse zusätzlich ein Sensor vorhanden, der die Lenkwinkelgeschwindigkeit an die Steuerelektronik übermittelt. Außerdem geht die Fahrgeschwindigkeit in die Auswertung ein. Die Übermittlung erfolgt über CAN-BUS.30 SystemübersichtKontrolleuchteSensor für Lenkhilfe G250 Hydraulische SteuereinheitRücklaufleitung DruckleitungKolben Hydraulikzylinder Vorratsbehälter Druckbegrenzungsventil Zahnradpumpe+30 +15 – CAN CAN VSteuergerät für Lenkhilfe ElektromotorSP32_01MGeschwindigkeitssignalDas elektrohydraulische Motorpumpenaggregat ist ein kompaktes Bauteil, im Motorraum links eingebaut. Es besteht aus – – – – Elektromotor Zahnradpumpe Steuergerät für Lenkhilfe J500 Vorratsbehälter für HydraulikölAusgangssignal EingangssignalVorteile der elektrohydraulischen Servolenkung: – Komfortverbesserung, im Rangierbereich leichtgängig, aber bei hohen Geschwindigkeiten straffe Lenkung (Sicherheitsfaktor) Kraftstoffersparnis, da motorunabhängigHinweis: Eine Beschreibung zu Konstruktion und Funktion finden Sie im Selbststudienprogramm 34.–31 LenkungLenksäuleDie Lenksäule ist mit einem Lagerbock am Modulträger verschraubt. Sie wirkt über 2 Kreuzgelenke mit Gelenkwelle auf das Lenkgetriebe. Die Gelenkwelle wird mit dem Kreuzgelenk auf dem Lenkritzel der Zahnstangenlenkung montiert. Dazu ist die Gelenkwelle teleskopierbar. Mit einer Querschraube wird die Gelenkwelle am Lenkritzel gesichert. Die mechanische Lenkradsperre und das Zündschloßgehäuse sind fest mit der Lenksäule verbunden. Die Geometrie der Lenksäule zur Zahnstangenlenkung über die Gelenkwelle mit Kreuzgelenken mindert bei eventuellem Crash das Verletzungsrisiko des Fahrers. Instandsetzungen an der Lenksäule sind nicht vorgesehen (Sicherheitsteil). Sie wird komplett ausgetauscht.fest mit dem Lagerbock verschraubtes Gehäuse verstellbare LenksäuleZündschloßgehäuse und LenkradsperreSicherungshebel Gelenkwelle mit Kreuzgelenken Drehpunkt der NeigungsverstellungSP32_52Lenksäulenverstellung Die Lenksäule kann manuell in Neigung und Länge verstellt werden. Längsverstellung: Neigungsverstellung: max. 45 mm max. 46 mm45 mm46 mmIndividuelle Einstellung in diesem Bereich ist stufenlos möglich. Mit dem Sicherungshebel unter der Lenksäule wird diese seitlich in jeder gewählten Einstellung gesichert.SP32_5332 BremsanlageDie Bremsanlage – in der Übersicht– Zweikreisbremssystem, diagonal geteilt (X – Bremskreisaufteilung) Antiblockiersystem BOSCH 5.7 Konzipierte Varianten: ABS ABS + MSR ABS + ASR ABS + ASR + MSR Vorderradbremse Scheibenbremse, innenbelüftet – Hinterradbremse Trommelbremse oder bei höherer Motorisierung Scheibenbremse – Bremsbelagverschleißanzeige (bestimmten Ausstattungsvarianten zugeordnet) neues System der Radsensorik zur Abnahme der Raddrehzahlen an den Rädern–––Baugruppen-AnordnungHydraulikeinheit für ABSSP32_44BremskraftverstärkerSP32_46Bremskraftverstärker mit Hauptbremszylinder sind räumlich getrennt von der Hydraulikeinheit für ABS angeordnet. Diese befindet sich rechts neben dem Stoßdämpferdom.Die Bremsenkombination – Grundausstattung* Fahrzeug mit Motor 1,0 l/37 kW 1,4 l/50 kW 1,4 l/74 kW 1,9 l/47 kW 1,9 l/74 kW Vorderradbremse 13“ Scheibenbremse 14“ Scheibenbremse 14“ Scheibenbremse 14“ Scheibenbremse 14“ Scheibenbremse Hinterradbremse Trommelbremse Trommelbremse Scheibenbremse Trommelbremse Trommelbremse*andere Zuordnungen sind abhängig von der Modellausführung33 BremsanlageVordere Bremsen – – – innenbelüftete Scheibenbremsen FS3 Bremsscheiben Ø 256 x 22 mm mit Bremsbelagverschleißanzeige (bei bestimmten Modellen) neue Sensorik zur Drehzahlerfassung für ABS Aktiver Sensor sitzt in einer Bohrung im Radlagergehäuse, das Gegenstück ist Teil der Radlagerdichtung und in das Radlager eingepreßt.–SP32_39Hinweis: Weiterführende Informationen zu dieser neuen Radsensorik finden Sie im SSP 33.Hintere Bremsen– – – –Trommelbremse Bremstrommel Ø 200 mm selbstnachstellend neue Sensorik zur Drehzahlerfassung für ABSBei stärkerer Motorisierung wird eine Scheibenbremse mit Bremsscheibe Ø 232 mm eingesetzt. Bei Fahrzeugen ohne ABS erfolgt die lastabhängige Bremskraftregelung über einen mechanischen Bremskraftregler, befestigt links an der Hinterachse.SP32_4034 Bremsbelag-VerschleißanzeigeNeu!Serienmäßig bei bestimmten Modellausführungen oder nur für bestimmte Modelle als Mehrausstattung ist ein Bremsbelagwächter realisiert.Das Erreichen einer bestimmten Verschleißmarke des Bremsbelages wird elektrisch angezeigt. Der Bremsbelag der linken Vorderbremse ist dazu mit einer Kontaktschleife versehen (Brechelement).Hat der Bremsbelag die Verschleißmarke „x“ erreicht, wird die Kontaktschleife zerstört. Dies wird im Kombiinstrument optisch angezeigt. Zusätzlich ertönt ein akustisches Warnsignal (1 Piepton).SP32_47BremsscheibexHinweis: Die automatische Verschleißkontrolle erfolgt also an der linken Vorderradbremse. Bei Servicearbeiten sind immer die Bremsbeläge aller Räder zu kontrollieren.Bremsbelag mit Kontaktschleife (Bremswächter)SP32_48Elektrische Schaltung J285 K32 N13 Steuergerät im Schalttafeleinsatz Kontrollampe für Bremsbelag Bremswächter li.J285 K32N1331SP32_4935 ElektrikDezentrales BordnetzDie elektrische Anlage ist dezentral aufgebaut. Die Zentralelektrik ist aufgelöst zu separaten Steckerstationen, Relaiskästen und Sicherungshaltern. Diese Teileeinheiten sind dezentral angeordnet. Das bedeutet, sie befinden sich in der Nähe der zu ihnen gehörenden Baugruppen und Funktionseinheiten. Die Funktionen des Gesamtsystems „Auto“ sind auf mehrere spezialisierte Steuergeräte aufgeteilt. Die Steuergeräte kommunizieren untereinander über CAN-BUS-Datenleitungen. Vorteile: – Durch die kurzen Leitungsstränge können Leitungsverbindungen besser gefunden und zugeordnet werden. Die kurzen Leitungen ergeben eine erhebliche Gewichtsreduzierung. Prüfpunkte lassen sich einfacher zuordnen. Die Komponenten des Bordnetzes sind weitgehend vor Feuchtigkeit geschützt. Das dezentrale Bordnetz ist service-freundlicher.–– ––Neue Bauteile in der elektrischen Anlage – Steuergerät für Bordnetzihre Funktionen – Überwachung der Schalter, die nicht im Komfortsystem integriert sind (z. B. Lenkstockschalter) Überwachung der Spannungsversorgung zum Verbraucher und des Verbrauchers Verbindungsstelle der Bus-Systeme– ––Potentialverteiler–verteilt im Innenraum die Spannungsversorgung der Klemme +30a vom Hauptsicherungsträger auf bestimmte Verbraucher (z. B. zum Relais, Sicherungsbox)– –Kupplungsstationen in den Türsäulen (A- bzw. B-Säule) Kupplungsstationen an der Spritzwand– – –mechanisch codierte Anschlüsse leichtere Servicearbeiten optimale Fehlersuche36 Hauptstationen im dezentralen BordnetzKupplungsstation A-SäuleKupplungsstation B-SäuleKompaktsteckerSP32_60 SP32_61SicherungsträgerSP32_66 SP32_64SP32_62SP32_65Steuergerät für BordnetzSP32_63Hauptsicherungsträger auf dem Batteriedeckel PotentialverteilerSP32_5937 ElektrikDie Steuergeräte im Gesamtsystem „Auto“Kombi-Prozessor im Schalttafeleinsatz und Steuergerät für WegfahrsicherungSteuergerät für ABS22 18 26AC22 18 26ACSteuergerät für BordnetzSteuergerät für KlimaanlageSteuergerät für AirbagZentralsteuergerät für KomfortsystemMotorsteuergerät Steuergerät für LenkhilfeSP32_58Hinweis: Das Selbststudienprogramm Nr. 33 „Fahrzeugelektrik“ enthält detaillierte Informationen zur Funktion der elektrischen Anlage des Fahrzeuges.38 BUS-SystemeIm Fahrzeug sind zur Zeit zwei BUS-Systeme mit unterschiedlichen Prioritäten eingesetzt, über die der Datenaustausch erfolgt. Ein drittes ist vorgesehen (CAN-Info).J285 J104CAN-Antrieb Priorität 1 Übertragungsgeschwindigkeit 500 kBit/s Miteinander sind vernetzt: J104 J285 J… J234 J500 J519 Steuergerät für ABS Steuergerät im Schalttafeleinsatz Motorsteuergerät Steuergerät für Airbag Steuergerät für Lenkhilfe Steuergerät für BordnetzJ519 J… J500 J234SP32_54CAN-Komfort Priorität 2 Übertragungsgeschwindigkeit 100 kBit/s Miteinander sind vernetzt:Hinweis: Weiterführende Informationen zum CAN-BUS entnehmen Sie bitte dem Selbststudienprogramm Nr. 24. Die Grundprinzipien treffen für diese Verknüpfungen genau so zu.J301 J386 J387 J388 J389 J393 J519Steuergerät für Klimaanlage Türsteuergerät, Fahrerseite Türsteuergerät, Beifahrerseite Türsteuergerät, hinten links Türsteuergerät, hinten rechts Zentralsteuergerät für Komfortsystem Steuergerät für BordnetzJ389 J387 J 301J388Beide CAN-BUS laufen in das Steuergerät für Bordnetz ein.J393J386 J519SP32_5539 ElektrikKomfortsystemZentralverriegelung, Diebstahlwarnanlage und weitere elektrische Komponenten sind im Komfortsystem eng verknüpft. Informationen erfolgen teilweise über CANBUS, teilweise über direkte Leitungen. Das Steuergerät für Komfortsystem überwacht die Zustände der Schalter in den Türen, die Rückmeldungen zu Lock/Unlock und zu SAFE. Komponenten der Heckklappe sind direkt mit dem Bordnetzsteuergerät verbunden.Struktur zum KomfortsystemJ519 CAN CANDiagnoseanschlußCANJ393 M A R B B A MFahrertürC W D CAN CAN EBeifahrertürFFGGTür links hintenMAHAMTür rechts hintenEJEFKFSP32_68J393 J519 A B C DSteuergerät für Komfortsystem Bordnetzsteuergerät Türsteuergerät elektr. verstellbarer Rückblickspiegel Spiegel- und Heizungsverstellschalter Bedienteil FahrertürE F G H J K R WSchalter Fensterheber Türschloß-Zentralverriegelung Einstiegs-Warnleuchte Drehfallenschalter Heckklappe Grifftaste Heckklappe Heckklappen-Fernentriegelung Relais Komponenten der DiebstahlWarnanlage40 SchalttafeleinsatzIm Schalttafeleinsatz sind integriert: – – – – – – – – Steuergerät J285 Steuergerät für Wegfahrsicherung J362 Tachometer Drehzahlmesser Kraftstoffvorratsanzeige Kühlmitteltemperaturanzeige Kontrolleuchten MultifunktionsanzeigeSP32_03Alle Kontrolleuchten sind mit LED bestückt. Der Schalttafeleinsatz kann problemlos ausgebaut werden. Instandsetzungen sind nicht vorgesehen, es wird im Bedarfsfall komplett ausgetauscht.Im Steuergerät J285 werden alle Informationen zu den Überwachungsfunktionen aufbereitet und zu den Kontrolleuchten als Aufleuchten, Blinken oder Dauerlicht übermittelt. So zum Beispiel die neuen Systeme der Bremsbelagverschleißanzeige oder die Signale des Gebers für Geschwindigkeitsmesser.Die Stecker des Schalttafeleinsatzes Stecker 8polig Verbindung zur Spannungsversorgung Stecker 32polig Verbindung zum BordnetzSP32_04Alle Verbindungen laufen in das Steuergerät im Schalttafeleinsatz ein, darunter der CANAntrieb.Stecker, 32poligStecker, 8poligEigendiagnose Der Schalttafeleinsatz ist diagnosefähig. Die Diagnosefunktionen können mit dem Adreßwort „17“ aufgerufen werden.41 ElektrikSteuergerät für Bordnetz J519 und Gateway J533+30a -31CAN H CAN L CAN H CAN L K J519 + Gateway Steuergerät für Bordnetz CAN H CAN LAntriebDiagnoseanschlußKomfortSP 32_67Im Steuergerät für Bordnetz werden die beiden aktuellen BUS-Systeme zusammengeführt. Es führt Überwachungsfunktionen aus. Außerdem ist das Steuergerät Gateway J533 integriert. Das Gateway hat zwei Aufgaben: 1. Aufgabe = Teilinformationen aus verschiedenen Datentelegrammen eines CAN-Busses zu einem neuen Datentelegramm für einen anderen CAN-Bus zusammenzusetzen und somit eine neue Botschaft zu gestalten. 2. Aufgabe = Diagnosedaten von einer seriellen Leitung auf eine andere umzusetzen, ohne die Daten zu verändern.Es ist dazu einerseits an der Diagnoseleitung (K-Leitung) und andererseits an den CAN-Bussen angeschlossen. Das Gateway schafft also die Möglichkeit, Diagnosen über den CAN-BUS zu vollziehen, auch wenn kein CAN-fähiges Testgerät verfügbar ist. Das Gateway setzt dabei die Informationen von der K-Leitung auf den CAN um und umgekehrt. Der Informationsgehalt ist auf der K-Leitung und auf CAN derselbe. Der externe K-Leitungs-Tester bemerkt nicht, daß die Übertragung zwischen Gateway und den Steuergeräten über CAN erfolgt. Hinweis: Im Selbststudienprogramm Nr. 33 finden Sie detaillierte Informationen zur Verknüpfung der Steuergeräte und deren Diagnoseanschluß.42 On-Board-Diagnose (OBD)EOBDHC CO NOxSP32_56Alle Benzinmotoren, die die Abgasnorm EU4 erfüllen, sind in der OBD erfaßt. Äußeres Merkmal dieser Motoren sind die 2 Lambdasonden. EOBD ist die zweite Generation an diagnosefähigen Motormanagement-Systemen, um Komponenten zum Schadstoffausstoß kontinuierlich zu überprüfen und Fehlfunktionen frühzeitig anzuzeigen.Was wird überwacht? – alle Funktionen der Ein- und Ausgangskomponenten wie Kurzschluß nach Plus, Kurzschluß nach Masse, Leitungsunterbrechung Signale und Komponenten der abgasrelevanten Funktionen auf Plausibilität (z. B. Katalysator, Lambda-Sonde) Systemfunktionen (Aktivkohlebehälter-Anlage, Tankentlüftungssystem)–– Wie wird die Überwachung angezeigt? Die Abgas-Warnleuchte zeigt an, daß vom System Abgasüberwachung eine abgasrelevante Fehlfunktion erkannt wurde. Sie blinkt – bei einem Fehler, der bei diesem Fahrzustand Katalysatorschäden verursacht.Sie leuchtet – bei einem Fehler, der die Abgaswerte verschlechtert.Für den Kunden ist es ein Achtungszeichen, die Hilfe einer Service-Werkstatt in Anspruch zu nehmen.SP32_5743 Heizung/LüftungSP 32_111Für die Heizung und Klimatisierung werden im Fabia zwei Ausstattungsvarianten angeboten: – – ein Heizgerät ein automatisches Heiz-/Klimagerät.In Fahrzeugen mit Dieselmotor wird die Heizung über eine elektrische Zusatzheizung (PTC-Zusatzheizer) unterstützt. Ein Staub- und Pollenfilter hält Verunreinigungen in der Luft ab, er filtert den gesamten Luftstrom sowohl bei Frischluft- als auch bei Umluftbetrieb. Er ist vom Fahrzeuginnenraum aus zugängig.Bei beiden Ausführungen ist Umluftbetrieb möglich.44 PollenfilterFrischluftgebläseWärmetauscherSP 32_87SP 32_85Das Heizungsgerät ist im Fahrzeuginnenraum unter der Instrumententafel eingebaut. Der Wärmetauscher ist ständig vom Kühlmittel durchströmt. Für Dieselmotoren ist eine elektrische Zusatzheizung (PTC-Zusatzheizer) installiert. Deren Betrieb wird in Abhängigkeit von der Außentemperatur vom Motorsteuergerät geregelt.Das Frischluftgebläse ist ein 4-Stufen-Gebläse mit 0-Stellung. Ein separater Vorwiderstand für das Frischluftgebläse mit Überhitzungssicherung sitzt direkt im Frischluftstrom und wird von diesem gekühlt. Die Heizung wird – analog FELICIA und OCTAVIA – luftseitig gesteuert (Temperaturklappe) und verfügt über Umluftschaltung. Die Drehschalter für die Temperaturklappe, für das Gebläse und die Luftverteilung und der Druckschalter für Umluft befinden sich griffgünstig im Mittelkonsol.45 Heizung/LüftungLuftführungsschema – vereinfachte DarstellungFrischluftgebläse Ausströmer Windschutzscheibe Pollenfilter TemperaturklappeSchalttafelausströmerFußraumausströmerFrischluftUmluftklappen Verstellbereich der Temperaturklappe Wärmetauscher elektrische Zusatzheizung (PTC-Zusatzheizer) Luftführung bei Heizung/Klappenstellung DefrostSP32_76Die Außenluft tritt vor der Frontscheibe in das Heizungssystem ein. Das Frischluftgebläse fördert die Luft über ein Pollenfilter in das Heizungsgehäuse. Das kombinierte Klappensystem leitet entsprechend der individuellen Wahl der Klappenstellung den Luftstrom verlustfrei zu den Ausströmern. Die Luft strömt je nach Stellung der Temperaturklappe durch den Wärmetauscher und wird erwärmt oder direkt als Belüftung über die Ausströmer genutzt.Temperaturklappe stufenlos verstellbar, über SchneckenantriebSP 32_77Frischluftgebläse 0 - Stellung 4 - Gebläsestufen, über Widerstände erreichtSP 32_78Luftverteilung mechanisch, stufenlose verstellbar, neue Mechanik, Schalttafelausströmer, Fußraumausströmer und Ausströmer Windschutzscheibe in KombinationSP 32_79Frischluft-/Umluftklappen Umschalten elektrisch46SP 32_80 UmluftbetriebFrischluftklappe Frischluft UmluftklappeSpritzwandInnenraumluftSP 32_81 SP 32_82Klappen – Stellung FrischluftKlappen – Stellung UmluftDas Umschalten von Frischluft- auf Umluftbetrieb erfolgt nach Wunsch des Fahrers mit dem Umluftschalter. In der Anordnung und Funktion ist dies bei Heizung und Klimaanlage gleich. Bei Stellung Umluft wird Innenraumluft hinter der Spritzwand angesaugt. Die Umstellung der Frischluft-/Umluftklappen erfolgt elektrisch mit einem Stellmotor. Mittels eines Zahnsegments an jeder Klappenachse wird die kombinierte Verstellung erreicht.FrischluftklappeStellmotorHinweis: Umluftbetrieb ist nicht in jeder Stellung der Luftverteilung möglich. In der Stellung „Defrost“ wird der Umluftschalter elektronisch blockiert. Damit wird ein Beschlagen der Windschutzscheibe durch feuchte Innenraumluft vermieden. Beim Einschalten der Zündung läuft der Stellmotor automatisch in Stellung „Frischluft“ zurück. Die Blockierung kann aber durch doppeltes Drücken aufgehoben werden.UmluftklappeSP 32_84Segmentstellung „Frischluft“47 KlimaanlageFrischluftgebläsePollenfilter Temperaturgeber Ausströmer SchalttafelTemperaturgeber am VerdampferStellmotor TemperaturklappeTemperaturfühler SchalttafelACWärmetauscher182226ACTemperaturgeber Ausströmer FußraumSP 32_110SP 32_86Das Heizungs-/Klimagerät ist vom Heizungsgerät abgeleitet. Es besitzt zusätzlich: – den Verdampfer mit dem bekannten Expansionsventil einen Stellmotor für die Temperaturklappe 4 Temperaturgeber: im Ausströmer Schalttafel am Verdampfer im Ausströmer Fußraum im Bedienteil der KlimaanlageDie Klimaanlage ist von der Regelsystematik völlig neu – extern geregelter Kompressor ohne Magnetkupplung. Neben der Klimatisierung des Innenraumes werden zwei Fächer in der Instrumententafel gekühlt – das Handschuhfach und das Ablagefach auf der Fahrerseite. Die Kühlung des Handschuhfaches kann individuell zu- oder abgeschaltet werden.– –48 Klimaanlage –Luftführungsschema - vereinfachte DarstellungFrischluftklappeVerdampferUmluftklappeSP 32_83WärmetauscherLuftführung bei Stellung Frischluft und gekühlte InnenluftzuführungDie Klimaanlage arbeitet automatisch. Das Temperaturniveau kann individuell, stufenlos gewählt werden. Der Temperaturwählschalter hat Temperaturstellungen 18 - 22 - 26 oC als Anhaltspunkte. Die „Automatik“ regelt danach die Temperaturklappe über einen Stellmotor ein. Die übrigen Klappen und das Frischluftgebläse werden manuell bedient.Umluftbetrieb ist analog wie beim Heizungsgerät gestaltet. Frischluft- und Umluftklappe sind miteinander verbunden. Klimabetrieb ist nur möglich ab Stellung „1“ des Frischluftgebläses. Die Klimaanlage ist eigendiagnosefähig. Über die Eigendiagnose Klimaanlage kann auch der Lüfter für Kühlmittel geprüft werden.49 KlimaanlageKompressorDas Konzept des neuen Kompressors Denso - 6 SEU 12C: – – Axialkolben-Verdichter, 6 Kolben ohne Magnetkupplung, läuft ständig mitNeu!– mit variablem Hubvolumen zur Anpassung an den Kälteleistungsbedarf – Regelung extern (bisher intern über Feder und Ventile), dazu Regelventil im KompressorSP 32_89Wesentliche Bauteile und Unterschiede zu herkömmlich geregelten Taumelscheibenkompressoren: – Antriebsmechanismus als einseitig arbeitender Schwenkscheibenkompressor spezielle Geometrie der Kolben (Hohlkolben) ein Regelventil (Magnetventil) mit 2 Funktionen, nämlich zum Ein- und Ausschalten des Kompressors unter Sicherung der Schmierung im AUS-Betrieb und zur Ansteuerung des Hubvolumens – Die Schrägstellung der Schwenkscheibe bestimmt dann das Hubvolumen. Wird die Steuerspannung verringert, steigt der Saugdruck bei abnehmendem Hochdruck. Die Abkühl- und die Antriebsleistung sinken.–––Zur Funktion – Die thermische Belastung im System und die Außentemperatur gehen in die Regelung ein. Das variable Hubvolumen wird über Druckverhältnisse im Kompressor, im Regelventil und vom Saugdruck als resultierende Größe der gegebenen thermischen Belastung bestimmt. Am Regelventil wird vom Steuergerät Klimabetätigung eine Steuerspannung angelegt, die eine Veränderung der Druckverhältnisse im Kompressorgehäuse bewirkt, wodurch sich die Schrägstellung der Schwenkscheibe verändert.Hinweis: Generell wird der Kompressor nur noch über die Bedienung „Klima AUS/ EIN“ geschaltet. Er läuft bei „AUS“ weiter, fördert ca. 2 % des Kältemittel-Gesamtvolumens, das über das offene Regelventil in das Kompressorgehäuse auf kurzem Wege zurückfließt und von dort wieder in den Saugraum strömt.50 Systemübersicht KlimaanlageTemperaturfühler Außentemperatur G17CAN H - A CAN L - ABordnetzsteuergerät J519221826ACCAN H - A CAN L - A CAN H - K CAN L - KTemperaturfühler Schalttafel G56 und TemperaturwahlMotorsteuergerätGeber Ausströmtemperatur Mitte G19122 18 26ACKühlerlüftersteuergerät J293Geber Ausströmtemperatur Fußraum G192 Steuergerät für Klimaanlage Lüfter für Kühlmittel V7 Regelventil für Kompressor Klimaanlage N280 Geber Ausströmtemperatur Verdampfer Hochdruckgeber G65SP 32_90Stellmotor für Temperaturklappe V68In die Systemregelung gehen ein: – die Ausströmtemperaturen (Geber im Klimagerät) die Ausströmtemperatur am Verdampfer die Außentemperatur (über CAN vom Steuergerät im Schalttafeleinsatz) vom Fühler in der Stoßstange die Innentemperatur vom Temperaturfühler im Bedienteil der Klimaanlage und die Temperaturwahl das Druckniveau im Kältemittelkreislauf spezifische Motorkenndaten (z. B. hohe Kühlmitteltemperatur, Beschleunigung, Leerlauf)Das Steuergerät Klimaanlage ist über CANBUS Komfort mit den anderen Steuergeräten verbunden. Im Steuergerät Klimaanlage erfolgt die Regelung des automatischen Systems. Vom Steuergerät wird über das KompressorRegelventil der Kälte-Leistungsbedarf des Kompressors von außen - extern - bestimmt. Auf Anforderung des Motorsteuergerätes wird zum Beispiel abhängig vom Beschleunigungsvorgang der Kompressor auf Teillast zurückgeregelt. Die Ausströmtemperatur nach dem Verdampfer kann von +3 bis +13 oC geregelt werden.– ––– –51 ServiceWerkstatt-InformationenDas System der direkten Information zum Bauzustand des Fahrzeuges wird mit dem Fahrzeugdatenträger weitergeführt. Er befindet sich am Boden des Gepäckraumes und enthält die bekannten Angaben. Die Fahrzeugdaten enthält auch der Serviceplan.ServiceServicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIAServicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIAService Servicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIA xxxxxxxxxxxxxxxx FABIAService Servicexxxxxxxxxxxxxxxx FABIA xxxxxxxxxxxxxxxx FABIAS e r v i c eFür Reparaturen wird die technische Dokumentation der Werkstattliteratur mit Ordnern im Lose-Blatt-System in der bewährten Form fortgesetzt. Sie erkennen die Ordner am neuen blauen Rückenschild.xxxxxxxxxxxxxxxx FABIAXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXSP32_35Fahrgestell-NummerNeu ist die zusätzliche Fahrgestell-Nummer unter der Frontscheibe. Sie erleichtert die Erkennbarkeit bei ServiceArbeiten und ist als Doppel zur eingeprägten Nummer auf dem rechten Stoßdämpferdom ein sicherheitsrelevantes Merkmal bei Diebstahl.0 300 0030 3000 6Y30 8Y6Y 228Y B222 TM TMB2SP32_34SelbststudienprogrammeZur Funktion und Konstruktion von neuen Baugruppen oder Systemen sind zusätzliche Selbststudienprogramme vorgesehen. In diesen finden Sie zusätzliche Informationen. Zur Zeit sind vorgesehen: Nr. 33 Nr. 34 Nr. 35 Nr. 36 Nr. 37 Fahrzeugelektrik Elektrohydraulische Servolenkung Die neuen Benzinmotoren Der neue Dieselmotor mit Pumpe-Düse-Einheit - Die neuen GetriebeServiceServiceSer vic3734eElekŠKO DA FAB trick IA á za řízení33Dílenská učební pomůckaSP32_3352 Eigendiagnosefähige Systeme des FahrzeugesSteuergerät im Schalttafeleinsatz und Steuergerät für WegfahrsicherungSteuergerät für ABS22 18 26RadioACSteuergerät für Bordnetz22 18 26ACSteuergerät für Klimaanlage Zentralsteuergerät für Komfortsystem Steuergerät für Airbag Motorsteuergerät Steuergerät für LenkhilfeSP32_50Die Diagnose läuft zunehmend über die CANLeitungen. Separate Diagnoseleitungen (K-Leitung) sind zur Zeit noch für das Motorsteuergerät und das Komfortsteuergerät vorhanden. Damit dennoch nicht CAN-fähige Testgeräte arbeiten können, wird im Gateway für die übrigen Steuergeräte auf die K-Leitung zum Diagnoseanschluß umgesetzt (siehe auch unter Gateway). Die Diagnose kann mit dem Fahrzeugsystemtester V.A.G 1552, dem Fehlerauslesegerät V.A.G 1551 oder mit dem Fahrzeugdiagnose-, Meß- und Informationssystem VAS 5051 ausgeführt werden. Der Anschluß für das Diagnosegerät befindet sich hinter einer Klappe der Ablage in der Armaturenverkleidung auf der Fahrerseite.Hinweis: Detaillierte Arbeitsschritte zur Eigendiagnose enthalten die Reparaturleitfäden der einzelnen Fachgebiete.202_CZ_002SP32_5153 Abmessungen8272462 3960671SP32_691435 1646 SP32_711424SP32_70541451 984962533515139815747 SP32_72Das Gepäckraumvolumen beträgt bis zur Abdeckung bei vorgeklappter Sitzbank bis zur Deckenhöhe248 l 1016 l1338 1326 1372 1380Die Nutzlast ist abhängig von der Fahrzeugausstattung (Motor) und beträgt 435 bis 495 kg Zulässige Anhängelast (je nach Motor) ungebremst gebremst zulässige Dachlast400 … 450 kg 400 … 850 kg 50 kgvorn hintenSP32_73611551941844 ŠKODA-LogoDas ŠKODA-LogoDas Frontend des FABIA ziert ein Firmenlogo, das seinen Ursprung in einer Musteranmeldung beim Amt für die Registrierung von Zeichen und Mustern in Pilsen vom 15.12.1923 hat – ein Pfeil mit drei stilisierten Federn in einem geschlossenen Kreis. Diese stilistisch vollkommene Gestaltung finden wir bei allen weiteren Epochen des ŠKODA-Logo. Es versinnbildlicht: Der große Ring – Allseitigkeit der Produktion, Vollkommenheit der Fertigung, Erdball, Welt. Die Feder – technischer Fortschritt, Spannweite des Produktionsprogrammes, weltweiter Vertrieb des Produktes.SP32_103Der Pfeil – fortschrittliche Fertigungsmethoden, hohe Arbeitsproduktivität. Der kleine Ring/das Auge – Genauigkeit der Fertigung, technischer Scharfsinn, Überblick.Ab 1993 kam für ŠKODA automobilová a. s. Mladá Boleslav im traditionellen Kreis mit Pfeil das „Grün“ zum neuen Firmenzeichen. Grün dokumentiert dem Zeichen ŠKODA ein größeres Maß an Selbständigkeit. Vergleiche: Andere Wettbewerber in der Automobilbranche verwenden kein Grün. Außer der Frische signalisiert die grüne Farbe eine konzentrierte Aufmerksamkeit gegenüber den neuen Herausforderungen der Zeit. Diese sind Umweltschutz, Recycling von Gebrauchtmaterialien sowie umweltfreundliche Produktion. Die grüne Farbe symbolisiert am deutlichsten die geänderte Stellung der im Volkswagen-Konzern eingegliederten Marke ŠKODA im internationalen Wettbewerb.SP32_10456 Mit Produktionsbeginn des neuen Modells ŠKODA FELICIA im Jahre 1994 erhielt das am Fahrzeug plazierte Logo neuen Symbolcharakter: Der geflügelte Pfeil schwebt über Lorbeerzweigen, beschirmt vom Schriftzug ŠKODA. Damit akzentuiert das Symbol die 100jährige Tradition der Firmengründer und ihre Symbolik mit dem Lorbeerzweig, wie es Laurin und Klement bis 1926 an ihren Fahrzeugen verwendeten. Das Logo mit dem Lorbeerzweig unterstreicht die Entschlossenheit, ŠKODA-Fahrzeuge weltweit und für einen zufriedenen Kundenkreis anzubieten.SP32_105Hinweis: Weitere Informationen zur Thematik finden Sie unter: http://www.skoda-auto.com/company/ weiter unter — „History“57 58 59 Nur für den internen Gebrauch in der ·koda-Organisation. © ·KODA AUTO a.s. Alle Rechte sowie technische Änderungen vorbehalten. S00.2003.91.00 Techn. Stand 10/9932